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Noch eine andere Entpolitisierung

Darüber, dass auch Clowns nicht der Weisheit letzter Schluss sind, wenn es um die Vermittlung von Inhalten geht, habe ich ja schonmal was geschrieben. Wie schauts mit friedlichen Massenblockaden aus? Während Blockaden ein Stück weit eine sich selbst vermittelnde direkte Aktion sind

so kann dennoch auch der Einwand Tazio Mueller & Kriss Sol (A tale of two victories?(5)) nicht gänzlich von der Hand gewiesen werden, dass die BlockG8-Blockaden medial weniger als „material disruption“ denn als „cheerful theatre for the articulation of tamed dissent“ (6) dargestellt wurden. Der medialen Entstellung im Sinne der herrschenden Zustände entgehen also weder die militanten Aktionsformen noch der zivile Ungehorsam – nur jeweils unter umgekehrtem Vorzeichen.

(Reflexions on Rostock – eine überaus lesenswerte Nachbereitung von Heiligendamm.)

Eine andere Entpolitisierung ist möglich

Eine Argumentationskette ist zur Zeit omnipräsent: In Rostock hat’s am 2.06 gekracht, deshalb waren keine Inhalte in den Medien präsent, und deshalb hat Schäuble innenpolitisch leichte Hand mit den nächsten Verschärfungen. Zuletzt habe ich mich hier darüber geärgert.
Nur kurz zum ersten Teil, „weil Gewalt keine Inhalte in den Medien“, eine kleine Widerlegung. Eine andere gibts bei juli. Aus der Berichterstattung zu den Demos gegen die Siko kann mensch eigentlich reichhaltige Erfahrungen schöpfen, wie präsent oder nicht präsent unsere Inhalte in den Medien sind, ganz ohne Krawall. War eigentlich als kurze Notiz geplant, aber dann ist mir immer mehr eingefallen.
An Ausschreitungen ist hier selten mehr passiert als Schlägerien um Seitentransparente, ein fotogenes brennendes Auto konnte der internationalistische Block nie liefern1. Trotzdem kreiiert die Presse alljährlich ein inhaltfreies Drame in 3 Akten:

1 Akt
Mit dem Tenor „die schon wieder“ wird von der Mobilisierung gegen die Konferenz berichtet, die Formel „ritualisierte Proteste“ darf dabei nie fehlen. Von den Inhalten der Mobilisierung schaffen es immerhin 2-3 Schlagsätze in die grösseren Artikel.
Der erste Akt schliesst mit den üblichen Ankündigungen der Polizei – „hautenge Begleitung“, „Deeskalation durch Stärke“, die City mit Bullen zuscheissen. Die Verlautbarungen der Polizei werden unhinterfragt in der Presse übernommen.
2 Akt
Der 2 Akt wird mit einem repressiven Paukenschlag eingeläutet, z.B. eine Durchsuchung des Marat (2004, 2007) oder eine besonders absurde Repressionsandrohung. Je nach Laune in den Redaktionen wird kritisch darüber berichtet, oder garnicht2. Immerhin: 2006 waren es Genoss_innen, die durch die Umbenennung von Strassen mit Kolonialnamen (z.B. von Trotha Str. in Herero Str.) eine gute Presseresonanz erziehlten. Damals half auch ein pöbelnder CSU-Stadtrat mit, der Aktion die gebührende Aufmerksamkeit zu bringen.
Nach diesem Auftakt kommt dann das eigentliche Wochenende, und in den Medien präsentiert sich ein bunter Dreiklang aus Hofberichterstattung, Fasching und Polizeipresse. Der Reihe nach: Über die Kriegskonferenz wird nicht nur berichtet, was dort so besprochen wird, sondern auch was es zum Essen gab oder wo Hillary Clinton zum Einkaufen war (eine Seite lang). Von den Demos gibt es dann ein obligatorisches Foto vom bösen internationalistischem Block, und ein buntes Allerlei aus kostümierten Demonstrant_innen. Seitdem rebel clowning in ist, sind themenbezogene Kostüme, oder welche die einen Inhalt vermitteln, komplett aus den Bildberichten verschwunden. Der Textteil der Artikel wird von der Presseabteilung der Polizei bestritten, in den guten Jahren wurde erwähnt worum es in den Reden so ging. Eine weitere Konstante ist die Verniedlichung der Proteste, als von ganz jungen – also implizit naiven und ahnungslosen – Leuten getragen.
3. Akt
Im Epilog schliesslich trällern Polizeigewerkschaft und Einzelhandelsverband ihr berühmtes Duett „Wenn die Konferenz irgendwo auf dem Land stattfindet müssen die Polizisten nicht so viele Überstunden machen und der Einzelhandel erleidet weniger Umsatzeinbussen“, sofort gefolgt von der Arie des Polizeichefs (in Moll) „Aber nein, eine Verlegung der Konferenz würde bestimmte Personenkreise bestätigen“.

Im Ernst: Das ist kein vollständiger Abriss der Medienpräsenz der Sikomobilisierung, sondern eine total einseitige Polemik. Wers genauer haben will, dem oder der empfehle ich die Broschüre „In Bewegung bleiben“. Nur, grundsätzlich interessiert sich die Presse für Fakten und Bilder, und will dafür möglichst wenig tun. Was wir als Inhalte bezeichnen, und gerne da unterbringen würden, sind keine Fakten (aus deren Wahrnehmung) sondern Behauptungen. Die sind dann interessant, wenn sie von einem Promi kommen – enter Peter Wahl. Und weil Presseleute keine Zeit haben, irgendwas zu recherchieren müssen sie gefüttert werden – und die Bullen haben nun einmal die besseren Presseabteilungen. Ereignisse wie die Siko, wo es bislang nie ernsthaft gescheppert hat, sind in der Presse ein einziges Polizeiszenario – was willst du von einer Demo wie in Rostock, wo es einen „handlungsfähigen schwarzen Block“ gab erwarten? Last not least, da wo Presseleute etwas anderes machen als PEs zu kopieren, sind sie sehr kreativ und stricken an den altbekannten Narrativen über linke – jung, naiv, gewaltbereit…
Zu behaupten, da sei die Gewalt der Hauptgrund, dass unsere Inhalte zu kurz kommen, halte ich deshalb für falsch. Für unsere Inhalte brauchen wir unsere Medien, in den bürgerlichen kriegen wir unter dass etwas scheisse läuft3 und dass es uns gibt. Letzteres hat in Rostock geklappt.

  1. Immerhin wurden Pressefotograf_innen und Kameraleute oft von den Bullen über bevorstehende Angriffe informiert, damit sie sich schonmal in Position für gute Bilder begeben konnten.. [zurück]
  2. Die Ankündigung von Polizeichef Schmidbauer 2004 „Berufsdemonstranten“ in Gewahrsam nehmen zu wollen, war der SZ kaum eine Zeile wert. 2007 aber vielen die Durchsuchungen von 13 Objekten in München in eine Phase in der im Lokalteil der SZ eh kritisch über die Polizei berichtet wurde, entsprechend positiv (für uns) war das Medienecho. [zurück]
  3. Nach deren Kriterien scheisse: z.B. besonders krasse Abschiebungen können skandalisert werden, aber nicht der Unfug von Volk, Nation und Grenzen.[zurück]

Das mit der Distanzierung …

… bleibt ein Dauerbrenner, so ein Attac-muenchen Pressesprecher im SZ Interview (online nicht zugänglich) über die Demo am Mittwoch:

Die friedliche Aktion in München war ein Beweis dafür, dass der G8-Protest nicht von linksextremen Autonomen getragen wird. So wollen wir das auch für Heiligendamm.

Macht das so Sinn? Beweist das irgendwas, dass es letzten Mittwoch in Münchens Innenstadt (ausnahmsweise?) nicht gescheppert hat? Problematischer als der logische Fehler ist aber die politische Aussage: Der Protest wird sehr wohl von linksextremen Autonomen getragen, aber halt nicht nur. Polemisch überspitzt: Hier wird so getan, als ob die fleissigen Attacies den Protest „tragen“ und sich die linksextremen Autonomen dann einzecken und alles kaputtmachen. Die Realität sieht anders aus, auch in autonomen Kreisen wird sich seit anderthalb Jahren auf den Gipfel vorbereitet. Es wäre mindestens eine Frage der politschen Ehrlichkeit, die Bündnispartner_innen auch zu benennen, die mitmobilisieren.
Klar: das steht so in der Zeitung, was der Pressesprecher tatsächlich gesagt hat ist vielleicht eine andere Kiste. Und so wie die Diskussionen zur Zeit laufen, fragen Journalist_innen immer nach Gewalt – irgendein Kommentar dazu muss also kommen. Gerade in München gibt es aber, als Ergebnis der langjährigen spekrenübergreifenden Zusammenarbeit gegen die Siko, eine erprobte Formel gegenüber der Presse:“Gewalttäter sind die, die sich da treffen. Die Gewalt geht von der Polizei aus.“ In den Siko-mobilisierungen wurde auch immer herausgestrichen, dass es sich um ein breites Bündnis handelt, die Äusserung im Interview fällt dahinter zurück.
Um jetzt nicht nur zu schimpfen – es ist super, dass Attac München nach Heiligendamm mobilisiert, und es ist super, dass sie dazu Pressearbeit machen, an G8 bezogener Pressearbeit besteht in München m.W. nach noch Nachholbedarf. Aber ich glaube schon, dass eine andere Pressearbeit möglich ist – anstatt „der Protest wird nicht von autonomen getragen“ z.B. „wir mobilisieren als breites Bündnis, und bauen auf Erfahrenung aus der Arbeit gegen die Siko auf“, oder statt „das es friedlich war beweist dass …“ zu sagen, mal offensiv die Frage zu stellen „Haben sie etwa Ausschreitungen erwartet?“
Es gäbe interessanteres zu diskutieren, als die sog. Gewaltfrage – weil uns letztere aber eine Weile nicht loslassen wird, weise ich nochmal auf eine Textsammlung von mir zum Thema hin.

4 : ? gegen den VS in München, in den letzten 12 Monaten

In den letzten 12 Monaten gab es 3 erfolglose Anquatschversuche in München, ausserdem wollten der VS gegenüber dem Marat in einem Laden eine Kamera installieren, um dieses jeden Sonntag abfilmen zu können. Das Marat ist ein selbstverwalteter Raum in München, in der Thalkirchenerstr. 104 und der Schwerpunkt der lokalen linksradikalen Szene. Der Ladenbesitzer wollte seinen Laden aber zu diesem Zweck nicht vermieten, stattdessen informierte er die Betreiber_innen des Marat. Damit ist nichts darüber gesagt, ob nicht in einem anderem Laden, oder einer Wohnung doch eine Kamera installiert wurde.
Die 3 Anwerbeversuche – 2 mal Antifafaschist_innen, einmal WASGeht – sind für „Herrn Blenk“ in die Hose gegangen. Grund dafür ist ganz einfach, dass die so angesprochenen keine Lust hatten zu spitzeln, und den VSler abblitzen liessen – so wie sich das gehört. Interessant an den Anquatschversuchen ist noch, dass versucht wurde zwei 20-jährige und einen 18-jähriger an zu werben, also eher kids. Und das neben dem traditionellen Autonomen Politikfeld Antifa auch die WASG für die Schergen interessant ist. Die Münchner Szene ist eher überschaubar, 3 bekanntgewordene Anquatschversuche in einem so kurzem Zeitraum muten mir viel an.
In den letzten Wochen fanden Sonntags im Marat öffentlich angkündigte Veranstaltungen und Treffen im Zusammenhang mit der anti-G8 Mobilisierung statt, vermutlich waren diese das Ziel der Observation. Darüber, warum der Ladenbesitzer auf den Zusatzverdienst vom VS verzichtete, und lieber die Betreiber_innen des Marat warnte kann ich nur spekulieren. Und genau das will ich hier tun: Gerade im Zusammenhang mit der Siko, aber auch was den Umgang mit Naziaufmärschen und Gegenaktionen angeht, hatte die Münchner Polizei im letzten halben Jahr immer wieder schlechte Presse, auch weil die SZ ihre linksliberales Profil wiederentdeckt hat. Die Vorstellung, dass wer Ärger mit den Bullen hat sich diesen auch verdient hat, wird dadurch bei manchen Bürgerin_nen ins Wanken geraten sein. Die Berichterstattung über die Razzien gegen anti-G8 Strukturen in nördlichen Gefilden war auch nicht schlecht, das transportierte Bild war: Da wird mit einem ganz grossen Vorschlaghammer auf eine legitime Bewegung ein geschlagen. Und das wollte der Ladenbesitzer wohl nicht unterstützen. Manchmal echt praktisch, diese linksliberale Öffentlichkeit.

Indymedia mal wieder

Über die Redaktionspolitik von Indymedia muss ich immer wieder den Kopf schütteln. In dem Indymedia-Artikel „Mossad und Adolf Eichmann“ ist viel von einer Zusammenarbeit zwischen Nazi-grössen und zionistischen Organisationen die Rede, und davon das Israel lange kein Interesse daran hatte Adolgf Eichmann fest zu nehmen. Ausserdem wird ein, mir völlig schleierhafter, Zusammenhang zwischen Israels Plänen eine Atombombe zu bauen und seiner Verhaftung suggeriert. Interessant daran ist, dass mal wieder Kommentare dazu, die durchaus eine „Inhaltliche Ergänzung“ darstellen, in den Graubereich moderiert wurden. Mit der Geschichte Israels kenn ich mich praktisch nicht aus, so wahnsiinig interessieren tut sie mich auch nicht. Das herumreiten auf den Nazi-Zionisten connections und die behauptete Verbindung zwischen dem Eichmann-Prozess und Israels Atomprogramm stimmten dann aber doch misstrauisch. Die behaupteten Fakten kann ich nicht beurteilen, insofern bin ich auf halbwegs erhellende Kommentare angewiesen. Ich lese seit Jahren regelmässig indymedia, also weiss ich wie die pseudo-neutralen Indy-Redakteur_innen im grossen und ganzen zu bestimmten Themen stehen – das also kritische oder ergänzende Kommentare wegmoderiert werden war hier keine Überaschung. Aber wie ist es mit anderen Themen, die auch polarisieren? Da nur die formalen, nicht die inhaltlichen Kriterien transparent gemacht werden, ist es im einzelnen schwer zu durchschauen bei welchen Themen sich ein Blick in den Grauberiech lohnen könnte. Die Frage bleibt für mich, wie das open-publishing von indymedia mit transparenten, berechnbaren Redaktionen kombiniert werden kann.

Immer wieder Herz der Finsternis …

Ziemlichen Müll schreibt die SZ in ihrem Feulliton Artkiel über „Der letzte König von Schottland“:

… um mal wieder das dunkle, aber heftig pulsierende Herz Afrikas zu beschwören, die gefährliche Magie des schwarzen Mannes …

Eklig auch diese Zitat über Uganda:

Es ist erstmals Schauplatz eines westlichen Spielfilms und entfaltet beträchtliche Zauberkräfte – von der Landschaft über die Frauen bis hin zur Architektur

Mit anderen Worten: Afrika und als schwarz identifizierte Menschen werden in der SZ ganz unverblümt als exotisch, gefährlich und irrational präsentiert, Frauen gehören genauso zur Kullissewie Landschaft oder Häuser. Darüber das die TAZ nicht besser ist wurde hier was geschrieben.

tp über den Bleiberechtsaktionstag

Einen guten Artikel über den Aktionstag „100 Tage und kein Bleiberecht“ gibt es hier. Der Artikel fasst zusammen, worum es bei der Auseinandersetzung um ein ganzes Bleiberecht geht – lesenswert für alle, die in der Materie noch nicht so drinstecken. Neues rund ums Bleiberecht gibt es immer beim Bleiberechtsbüro. Ich empfehle den feed.

Ungdomshuset Ticker

Einen deutschsprachigen Ticker über das was aktuell so los ist gibt es auf diesem blog: http://ungeren.wordpress.com/

indymedia 2.0

Niemand findet indy so richtig gut. Mein Problem ist immer die Trennung von Müll und nicht-Müll, hinsichtlich Relevanz und Glaubwürdigkeit – ohne immer lange recherchen anstellen zu müssen, und ohne x Seiten anzuschauen um mir ein Bild zusammenzustückeln. Ich will etwas mit dem zentralen Charakter von indymedia, mit der Möglichkeit von dezentraler redaktioneller Bewertung. Mir schwebt so was vor:
* Eine, oder wenige, Seiten die, ähnlich wie Digg oder Slashdot, die Möglichkeit bieten irgendeine Seite/Artikel/posting/Kommentar pseudonym als relevant vorzuschlagen.
* Die Möglichkeit, wieder pseudonym, die von anderen geposteten Seiten hinsichtlich Glaubwürdigkeit und Relevanz zu bewerten.
* eine Kommentarfunktion, einzelne Kommentare können wieder nach Relevanz und Glaubwürdigkeit bewertet werden.
* Die Pseudonyme müssen insofern sicher sein, dass die Leserin davon ausgehen kann dass hinter allem was unter dem Pseudonym, z.B., „beerpunk1328″ veröffentlicht wurde vom gleichen Personenkreis oder der gleichen Person kommt.
* Pseudonyme müssen ausserdem insofern sicher sein, dass es eine einfache und sichere Möglichkeit gibt, zu überprüfen ob hinter dem Pseudonym „Autonome Zelle Bad Hausen“ tatsächlich die Autonome Zelle Bad Hausne steckt, und nicht irgendwelche Wichtigtuer. Diese Überprüfung muss logischerweise über einen zweiten Weg (z.B. Homepage der AZBH oder andere Gruppe) erfolgen.
* Infosyndikat, indymedia, diverse lokale Portale und Seiten einzelner Gruppen sowie eigentlich das komplette Internet stellen so quasi das back end da.
* Als weiteres back end wäre eine Art Wikinews interessant, um eine einfachere Zusammenarbeit an Artikeln zu ermöglichen.
* Es muss eine Möglichkeit geben, einzelne Pseudonyme zu bewerten, hinsichtlich so Fragen, wie: Wenn die was für Relevant halten, interessiert mich das einen Furz? Glaub ich denen?
* Diese Bewertung kann vielleicht vom individuellen Leser für sich abgestuft werden – glaube ich der Projektwerkstatt, wenn sie eine Aktion für nachahmenswert hält? Dem Linksruck, wenn sie sich über Demo-teilnehmer_innenzahlen äussern?
* Transparenz – geheime Bewertungsalgorythmen (wie bei Slashdot) sind m.E. nach ein Schmarrn.
* Die Luxusvariante wäre eine Art Wikinews, mit der Möglichkeit einzelne Edits (hinsichtlich Glaubwürdigkeit) zu bewerten – ich kann mir dann den Artikel in der neuesten Variante anschauen, oder in der die so-und-so viele Leser_innen als Glaubwürdig einstufen.

Die Frage ist, wie kann so was einfach realisiert werden? Ich bin selber kein grosser Kenner der diversen web 2.0 Schmankerl, mag mir aber mal ein paar Sachen anschaun und gucken wie nachahmenswert die sind. Und natürlich bin ich für Fragen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge offen!

Online Zensur – wer liefert die Technik?

Via kosmic luxury bin ich auf diese Liste der Länder gestossen, die am intensivsten Online Zensur betreiben. Zumindest Saudi Arabien bezieht, laut german foreign policy, seine Zensurtechnik aus der BRD (hab ich schonmal was kurzes zu geschrieben). Wie machen das die anderen? Zum Teil helfen die „grossen“ im Business (Google, Yahoo) mit, einige Staaten haben eigene Behörden dazu – Zusätzlich interessant ist die Frage, welche Firmen in den Metropolenstaaten bei Tugendterror und Verfolgung von Dissident_innen mithelfen. Wer weiss da was? Wurde da mal was recherchiert zu?