Tag-Archiv für 'fahrradfahren'

Grüsse ins Exil

Ich will mal die Aufmerksamkeit auf zwei Münchner richten, die gerade etwas weiter weg sind. Globaltreter fährt gerade die klassiche Strecke Kairo-Kapstadt, natürlich mit dem Fahrrad. In seinem blog schreibt er über absurde Begegnungen mit steinewerfenden Jugendlichen, vor allem aber über Pannen.
Teacherboy in Sokodé unterrichtet Deutsch in, nun ja, Sokodé, einer Stadt im Norden von Togo, vergleichbar mit Rosenheim. Hier geht es viel um Alltagsbeobachtungen im „transnationalen Raum“ Sokodé:

In migrationswissenschaftlichen Uni-Seminaren geht es ja oefters mal um sogenannte « transnationale Raeume », die durch Migration zwischen den Herkunfts- und Ziellaendern geschaffen werden. Nun, hier in Sokodé schaut’s ganz konkret so aus, dass ich taeglich Leute treffe, die entweder Angehoerige in Deutschland haben oder die selber schon mal in dort gelebt haben – es ist schon erstaunlich, wie viele Leute hier zumindest ein bisschen Deutsch koennen. Von den « Zurueckgekehrten » sind die wenigsten, mit denen ich gesprochen habe, freiwillig wieder hier, sondern sie wurden abgeschoben. Verdammte Scheisse! Einer war nach seiner Abschiebung erstmal laengere Zeit im Knast, ein anderer ist hier gar nicht mehr recht auf die Fuesse gekommen und psychisch durchgeknallt.

Mixed picks #2

Waiting schreibt über die „sexistische Phantasie von Frauen, die ohne staatliche Kontrolle zu Mörderinnen ihrer eigenen Kinder und damit der Nation geraten“ und darüber, was Abtreibung mit Genderdekonstruktion zu tun hat.
Kann es so etwas wie einen herrschafts- und hierarchiefreien Porno geben?“ – dieser Frage geht Martin Büsser in der aktuellen Jungle nach, und macht eine Art kritische Bestandsaufnahme von Hetero-, Bi- und Homopornos: „Das viel beschworene »Alles ist möglich« kommt im Porno nur selten ohne identitäre Zuschreibungen aus.“
Yeahpopes Erzählung von erzwungener Trennung und freiwilligem Loslassen schliessslich sei allen ans Herz gelegt, die sich selbiges wieder wärmen wollen, nach all dem andern harten Zeugs.

Fahrradfahren …

tue ich viel, daher der Name des blogs. Schreiben tue ich darüber eher wenig, bislang. Deshalb verweise ich mal auf Ms. Yeahpope’s blog, da gibt es interessantes übers radeln, adbusting und anderes.