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Backstage Disko – linkdump

Bei Radio Lora gibts nen guten Überblick, im Subdays Forum werden einige Low-lights zusammengefasst, Medium entschuldigt sich und Allophilia war auch da.

Backstage: Zeit für Reue

Das Backstage hats nicht leicht. Immer wieder wird der Club kritisiert, weil dort Künstler_innen wie Frei Wild oder Sizzla auftreten. Am letzten Freitag reagierte der Gebeutelte Club endlich auf die Kritik mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Homophobie, im Anschluss ein Konzert von T.O.K..
Das Blog Medium, polemisch wie immer, fragte im Vorfeld wieviel Bullshit eigentlich Backstgebetreiber Hans Georg Stocker gefrühstückt hat: Nach der Diskussion spielte eine Band, die für Texte wie „Jeder Schwule sollte tot auf dem Boden liegen“ bekannt ist. Schlimm, wie mit anonymer Hetze aus dem Internet mit freier Meinungsäusserung umgegangen wurde. Jetzt, da endlich mal darüber geredet wurde, ist ja alles geklärt. Medium jedenfalls entschuldigt sich für die Gemeine Hetze:

Liebe Backstage-Besucher,
Liebe Backstage-Betreiber,

hiermit möchte ich mich öffentlich und in aller Form entschuldigen. Ich habe einen Fehler gemacht, nein, ich habe sogar viele Fehler gemacht, als ich dem Backstage unterstellt habe, dass dort homophobe, sexistische und gelegentlich auch rechtsoffene Bands auftreten und als ich diesen Bands vorgeworfen habe sie wären homophob, sexistisch und/oder rechtsoffen.

Die Öffentliche und mit der kleinen Notiz auf eurer Homepage total gut beworbene Diskussionsveranstaltung „Homophobie in der Reggae-Musik“ hat mich überzeugt, dass ihr es alle nur gut meint, und niemand homophob oder irgendwie anders doof ist, und dass der differenzierte und freundschaftliche Dialog unglaublich wichtig ist, und das wir uns alle doch einfach lieb haben sollten und uns über unsere Deutsche Meinungsfreiheit freuen sollten, weil sonst wär ja alles wie so um 1940 oder wann das war.

[…]

Lieber Zündfunk- und Podiumsdiskussionsmoderator,
Danke! Danke dass du nicht den einfachen und so langweilig wie gängigen Weg als neutraler Moderator gewählt hast, sondern uns einen Einblick gewährt hast in die große kulturelle Kenntnis, die du bei deinen Urlaubsreisen in Jamaika gewonnen hast.
Danke, dass du uns deutlich erörtert hast, dass die Jamaikanische Gesellschaft, nein, dass der Jamaikaner an sich halt einfach etwas homophob ist, und das dieser eindeutige kulturelle Umstand halt mal dazu führen kann, dass dem einen oder anderen Musiker aus der Region mal so ein homophober Song so aus Versehen rausrutschen kann.

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Jessica Fasel, Balls‘n Boobs und andere Fragwürdigkeiten

Oireszene befasst sich mit dem „Fuck off Grauzone“ Festival, sowie ein paar fragwürdigen Bands und Personen in der Münchner Punk und Skin Szene. Dieser Link hat zwischenzeitlich auf eine leere Seite gezeigt, ist jetzt repariert. Wer nochmal genaueres zu einer Ex-Nazikaderin, jetzt Sängerin der Band „Balls n Boobs“ (ex. Arglistige Toischung) wissen will, sei auf meinen älteren Artikel „Jessica Fasel – eine Münchner Oi-Karriere“ verwiesen.