Rassismus bei der Gruppe „Kir Royal“ revisited

… meinen die Anhänger des „arabischen Frühlings“, ausgerechnet mehr Demokratie könnte den antisemitischen Furor aufhalten. Dabei weiß jeder, der es wissen will, dass die Feindschaft gegen Israel die islamischen Massen noch immer zusammengeschweißt hat und Volksherrschaft gefährlich ist, wenn das Volk aus lauter Wahnsinnigen besteht.

… schreibt die Gruppe Kir Royal in einem aktuellen Flugblatt. Ich hatte das als rassistisch kritisiert – und dachte, eigentlich nicht groß erklären zu müssen, ist der rassistische Gehalt der obigen Passage doch so eindeutig wie ein Kinnhaken. Einige können oder wollen das nicht sehen. Und sowieso verstehe ich jede,die keine Lust hat die wüste Kommentarspaltendiskussion die mein kurzes Posting nach sich zog nach substantiellen Inhalten zu durchsuchen. Also alles auf Anfang, jetzt kommt der Erklärbär.
Erklärbär

Was steht da nun so problematisches? „Antisemitismus schweisst die islamischen Massen zusammen“ Das Antisemitismus Menschen unter reaktionären Vorzeichen verbinden kann ist unbestritten. Das setzt voraus das er von allen geteilt wird. Kir Royal findet also das alle Muslime, denn wer sollen diese „islamischen Massen“ sonst sein, Antisemit_innen sind. Einer ethnisch oder kulturell definierten Menschengruppe pauschal eine Eigenschaft zuschreiben ist Rassismus.
Weiter: „Das Volk besteht aus lauter Wahnsinnigen“ – Volk meint hier die Menschen in Tunesien, Ägypten, Lybien, die ihre Diktatoren und Militärregime losgeworden sind, und die sind laut Kir Royal alle wahnsinnig. Einer ethnisch oder kulturell definierten Menschengruppe pauschal eine Eigenschaft zuschreiben ist Rassismus.
Damit wären wir eigentlich fertig, für die Uneinsichtigen und für alle die noch neu sind in der Auseinandersetzung mit Rassismus bleibt der Erklärbär noch ein bisschen.

Erklärbär

Wie der bornierte Spiesser, der über „kriminelle Ausländer“ schimpft und dann mit irgendeiner Kriminalitätsstatistik ankommt, redet sich einer von Kir Royal raus – das Argument sei „Entscheidung [islamistische Parteien zu wählen], nicht Kultur“. Nur steht davon nichts in dem Flugblatt von Kir Royal, und wie ein Problem beschrieben wird macht eben einen Unterschied ums Ganze. Die Aussage „die Hälfte der Wähler_innen, ein Viertel der Wahlberechtigten in Ägypten hat für Mursi gestimmt“ ist eben eine andere als „alle wahnsinnig“.
Und die richtige AussageMubaraks jahrelange antisemitische Propaganda, die im arabischen Raum, was das Ausmaß betrifft, wohl ihresgleichen sucht, [hat] die Herrschaft der Islamisten ungewollt mit vorbereitet.“ ist auch nicht das gleiche wie „alle Muslime sind Antisemiten.“
Die Gruppe Kir Royal hat sich entschieden rassistische Erklärungsmuster zu verbreiten. Das sind keine dummen Kinder, bei denen vielleicht Nachsicht angebracht wäre, das sind dummreaktionäre Erwachsene die schon meinen werden was sie schreiben.

Der hier (und anderswo) unterstellte Wahn, oder Irrationalität, sind im übrigen keine sinnvolle politische Kritik an rechten Ideologien. Die Rassist_innen, Antisemit_innen etc. stellen das Konstrukt von Volk, Nation und Rasse über sich und ihre Mitmenschen, sie denken innerhalb dieser Grenzen durchaus rational. Das ist eine Feststellung, keine Entschuldigung.
Mal auf uns bezogen: in der deutschen Gesellschaft, in der die meisten der hier diskutierenden aufgewachsen sind, sind Rassismus und Antisemitismus zweifelsohne fest verankert und auch wir haben davon etwas verinnerlicht. Die meisten der hier diskutierenden haben ein paar Schritte unternommen um das abzulegen – durch Reflexion und Kritik und weil wir nicht Teil der Scheisse sein wollen, nicht durch Therapie.
Die Rede vom Wahn drückt Verachtung und Distanz zu den so bezeichneten aus, der Wunsch danach ist bei Rechten emotional nachvollziehbar. Aber der Begriff Wahn verstellt eher die Sicht darauf, wie Ideologien funktionieren und verbreitet werden und schafft einen unangreifbaren Sprechort. Gut für überhebliche Schnöseligkeit, schlecht für eine echte Auseindandersetzung.

Noch ein letztes Wort zur Szenehygiene. Die Forderung, die Gruppe Kir Royal aus der Linken zu werfen, wäre um Jahre verspätet oder von vornherein deplaziert, Kir Royal kann mensch rechts liegen lassen. Aber du guckst auf denen ihr facebook und da steht „3 von deinen Freunden gefällt das“? Dann frag die drei doch bei einem Kaltgetränk ob es hackt.
Schlamassel Muc wirbt unter der Überschrift „Spaltung for teh win!“ für Kir Royal und deren Inhalte. Wenn er den Rassismus von Kir Royal nicht teilt, kann er ja politische Verantwortung für den Inhalt des eigenen Blogs übernehmen und das sagen. Sonst stellt sich auch hier die Frage ob es hackt.

So oder so, wenn die Diskussion hier dazu beiträgt, dass Rassist_innen nicht mehr so leicht Multiplikatorinnen oder Wasserträger finden, wäre das tatsächlich eine Spaltung for the win.

P.S. Um etwas sachlicher zu bleiben – kein Kommentar erscheint unmoderiert. Freigeschaltet werden nur welche, die direkt auf die Frage des Rassismus Bezug nehmen oder mir schöntun.


9 Antworten auf “Rassismus bei der Gruppe „Kir Royal“ revisited”


  1. 1 herr k. 15. Dezember 2012 um 0:16 Uhr

    Dass du dich zum „Erklärbär“ stilisierst, mag witzig daherkommen und ist doch dein voller Ernst: so würdest du dich in der Tat gerne verstehen: als der Welterklärer für die Verstockten und Unwissenden, die deine saloppen Ergüsse nicht nur rezipieren, sondern diese gar noch als brauchbares Instrumentarium zur Kritik der Welt verwenden. Selbstverständlich ist die Rangordnung dabei klar: der noch so infantile, aber nun mal zum Führer Bestimmte gibt die Linie vor.

    Auch wenn es mich anwidert, ich werde dich nun zitieren müssen (das Stärkste, was ich bislang gegen dich unternommen habe).

    Was steht da nun so problematisches? „Antisemitismus schweisst die islamischen Massen zusammen“ Das Antisemitismus Menschen unter reaktionären Vorzeichen verbinden kann ist unbestritten. Das setzt voraus das er von allen geteilt wird. Kir Royal findet also das alle Muslime, denn wer sollen diese „islamischen Massen“ sonst sein, Antisemit_innen sind. Einer ethnisch oder kulturell definierten Menschengruppe pauschal eine Eigenschaft zuschreiben ist Rassismus.

    Hier wird weder „pauschal“ noch unausweichlich ein Zusammenspiel von Islam und Antisemitismus unterstellt, allein die faktische Realität und die Erfahrung sprechen hier. Du redest freilich den Antisemitismus klein, ansonsten müsstest du ja unsere Warnung ernst nehmen und etwas Empathie mit dem Judenstaat zeigen.

    Weiter: „Das Volk besteht aus lauter Wahnsinnigen“ – Volk meint hier die Menschen in Tunesien, Ägypten, Lybien, die ihre Diktatoren und Militärregime losgeworden sind, und die sind laut Kir Royal alle wahnsinnig. Einer ethnisch oder kulturell definierten Menschengruppe pauschal eine Eigenschaft zuschreiben ist Rassismus.

    Das steht da eben nicht. Gelogen hast du in der vorherigen Diskussion bereits, das du setzt hier fort: WENN das Volk aus lauter Wahnsinnigen besteht, ist Volksherrschaft gefährlich. Dir diesen Satz erklären zu müssen, erscheint mir fast schon herablassend, gleichwohl einem deine Lügnerei und Dummheit die Skrupel bereitwillig abnehmen, dich ein weiteres Mal bloßzustellen. Nicht die Diktatoren loszuwerden, zeichnet den Wahnsinnigen aus; diese abzusägen und islamistische Volksherrschaft zu machen, aber sehr wohl. Tunesien und Ägypten haben es gezeigt, Syrien wird vermutlich folgen. Wenn es nicht so kommt, umso schöner. Doch auf die bestehende Gefahr hingewiesen zu werden, hören natürlich die nicht so gerne, die immer schnell dabei sind, wenn irgendwo Revolution geschrien wird. Dass Kaputtschlagen und Kalashnikov nicht das Paradies herbeiführen, es sei denn das der 72-jährigen Jungfrau, müssten selbst Krawallanbeter wie du bereits erkannt haben. Und wenn Djihadisten die Faschisten bekriegen und umgekehrt, sollte man sich hüten diesen „von dji­ha­dis­ti­schen Ter­ror­ban­den an­ge­zet­tel­ten ak­tu­el­len Bür­ger­krieg gegen Ala­vi­ten, Chris­ten und Lai­zis­ten in Sy­ri­en in ein neues Ka­pi­tel des ara­bi­schen Frei­heits­kamp­fes um­zulü­gen“ (Sören Pünjer)

    Wie der bornierte Spiesser, der über „kriminelle Ausländer“ schimpft und dann mit irgendeiner Kriminalitätsstatistik ankommt, redet sich einer von Kir Royal raus – das Argument sei „Entscheidung [islamistische Parteien zu wählen], nicht Kultur“. Nur steht davon nichts in dem Flugblatt von Kir Royal, und wie ein Problem beschrieben wird macht eben einen Unterschied ums Ganze. Die Aussage „die Hälfte der Wähler_innen, ein Viertel der Wahlberechtigten in Ägypten hat für Mursi gestimmt“ ist eben eine andere als „alle wahnsinnig“.

    Was hat bitte die scheußliche Praxis rationalisierter Idiosynkrasie mit der Kritik an der Entscheidung zum Islamismus und für seine Parteien zu tun? Nur weil du nicht lesen kannst, heißt das nicht, dass du frei von der Leber deine Wunschvorstellung vom antideutschen Rassisten in die Tastatur hacken darfst, ohne dass man dir dafür den (Wursthaar-)Kopf wäscht. Auch wenn du es einem nicht leicht machst, weil du falsch zitierst, ununterbrochen lügst und projizierst. Da dein absurder und nach wie vor nicht zu belegender Vorwurf eines „Kultur“-Arguments (da es nicht im Text, sondern erst in der Diskussion deiner Klatschspalten auftauchte und das ich nebenbeibemerkt auch gerne noch von dir ausgeführt hätte: betreiben wir denn Kulturrelativismus? Oder sind wir Anhänger eines „kulturellen Rassismus“? Wenn ja, bist du der Kulturrelativierer, der mit dem Schutzbegriff „Kultur“ Kritik an menschenverachtenden Taten und Gedanken zu verunmöglichen versucht) nicht gezündet hat, musst du natürlich ungebrochen damit fortfahren! Die bengelhafte Verleumdumg wird sogar noch verrückter: um von der Tatsache abzulenken, dass du nichts belegen und begründen kannst, gehst du soweit zu sagen, dass es soetwas wie Wahn und Massenpathologie gar nicht gibt! Der Lall- und Lumpenanarcho mimt nun plötzlich den GSPler und verleugnet jede Verblendung und fetischisierte Wahrnehmung fetischisierender Verhältnisse. Das ist nun wirklich von selten bestaunter Dummheit! Als würde Wahnsinn heißen, nicht mit Verstand um sich greifen zu können. Der „Antisemitismus der Vernunft“ (Hitler) funktionierte ganz ähnlich und ohne einen Begriff von verblendetem Bewusstsein auszuarbeiten, kann man ja nur da rauskommen, wu du stehst; dort, wo man den rationalen Faschisten nicht länger verachten will und folglich Kritik als „überhebliche Schnöseligkeit“ zu denunzieren trachtet. Indem du der Ideologie die psychologische Dimension absprichst, verspielst du schlichtweg dein Recht falsche Verhältnisse zu kritisieren – du bist nämlich identisch mit ihnen.

  2. 2 herr k. 15. Dezember 2012 um 0:18 Uhr

    (Ich habe die blackquote Funktion offenbar falsch eingesetzt. Ich denke aber, dass man dein Geschwurbel ganz gut von meinen Ausführungen unterscheiden kann.)

  3. 3 earendil 15. Dezember 2012 um 11:26 Uhr

    Auf jeden Fall ein niedlicher Erklärbär. :)

  4. 4 Bikepunk 089 15. Dezember 2012 um 12:15 Uhr

    „nicht pauschal Antisemitismus unterstellt …“
    Wer sollen die islamischen Massen sein? Wie sollen die zusammengeschweisst werden ohne alle Antisemitisch zu sein? Die aussage aus eurem schlechten Text funktioniert anders nicht. Widerlegt hast du mich nicht.

    Weiter:
    1. Aussage: Demokratie hält den antisemitischen Furor nicht auf – ist äquivalent zu Volksherrschaft ist gefährlich

    2. Aussage Volksherrschaft ist gefährlich WENN das Volk aus lauter Wahnsinnigen besteht

    Erster Teil von Aussage 2 wird von euch als gegeben betrachtet, der zweite Teil als notwendige Bedingung dafür. q.e.d.

    Ausserdem:
    Ich sehe nicht wie du „islamische Massen“ ohne Kulturalismus defineren willst, es ist mir auch gleich. Der springende Punkt ist ,das deine Erwiderung, ihr würdet Entscheidungen kritisieren nicht haltbar ist weil in eurem schlechtem Text nunmal was anderes steht.

    Fetisch und Wahn sind für die das gleiche? Dann ist mit den Begriff Wahn tatsächlich nichts gewonnen ausser Schnöseligkeit, weil dann würde Fetisch alles erklären. Aber danke das du nochmal die Schnöseligkeit illustrierst.

    Was du sonst geschrieben hast – haltlose Unterstellungen und Projektionen, müßig sich daran abzuarbeiten.

    P.S. Ich war mal so frei deine tags zu korrigieren. Wenn du hier nochmal schreiben willst, veränder das Verhältnis aus Beschimpfung uns Inhalt.

  5. 5 wehrbär 15. Dezember 2012 um 16:58 Uhr

    Lustig, dass noch niemand der üblichen Verdächtigen auf die Art des Erklärbärs angesprungen ist: Hat den doch hierzulande (der Sage nach) niemand anders als der Reichsjägermeister Hermann G. in der Gegend um den Edersee angesiedelt. Da sieht man’s doch schon wo die Reise langgeht!!11!

  6. 6 Bikepunk 089 15. Dezember 2012 um 18:15 Uhr

    Wenn das stimmt was Wehrbär hie schreibt verweist der Waschbär in der Tat auf dunkles Kapitel. Aber die Bären selber können ja nichts dafür – ich würde sogar sagen das der Wandel vom „Sportartikel“ zur Stadt- und Landplage in ausgewählten Landstrichen ein deutlicher Hinweis auf die Autonomie des Waschbären ist.
    Wobei die Tatsache, das ausgerechnet Kassel europäische Waschbärhauptstadt ist, wiederum auf schlechten Geschmack beim Bären verweist. Waschbären bleiben Kollektivsubjekt, das die vorbehaltlose positive Bezugnahme schwierig macht – aber wie Kritik auch imme rKritik im Handgemenge ist, so ist auch die Bestimmung fortschritlicher Subjekte eine haarige Angelegenheit.

  7. 7 Schlamassel Muc 16. Dezember 2012 um 17:33 Uhr

    Spätestens seit der Herausbildung des Leninismus war der Begriff der Masse auf keinem Flugblatt mehr wegzudenken. So stand beispielsweise auf dem bayerischen Aufruf zur Teilnahme an der Arbeiterolypiade 1931: „Die Masse ist alles, die Person ist nichts“. Und freilich war in jedem Flugblatt von den „arabischen Massen“ die Rede, wenn K-Grüppler in den 70er und 80er Jahren ihre Vorstellungen vom Nahen Osten auskotzten. Die „arabischen Massen“, mutig gegen die „Kettenhunde des US-Imperialimus“, u.s.w. Kein Mensch hat sich daran gestört, dass hier eine Einheit halluziniert wird, im Gegenteil, gerade die Vorstellung einer homogenen, antiamerikanischen, antizionistischen Masse war des Leninisten Aphrodisiakum.

    Wenn im Zug des Flugblatts der Gruppe Kir Royal – gewollt oder ungewollt – der Massebegriff zur Debatte gestellt würde, weil dieser zur willkommenen Abwechselung einmal negativ aufgeladen wurde, dann wäre das keine schlechte Sache.

  8. 8 Bikepunk 089 16. Dezember 2012 um 20:55 Uhr

    die Vorstellung einer homogenen, antiamerikanischen, antizionistischen Masse war des Leninisten Aphrodisiakum.

    Die Vorstellung war falsch und ist dem (nicht nur partei-)kommunistischen Griff in die Subjektschublade geschuldet. Falsch an der Vorstellung war und ist nicht nur dass die besagten Massen zum revolutionären oder zumindest antiimperialisteschen Subjekt verklärt wurden, sondern die Kategorie an sich, das da ganz verschiedene Leute qua Herkunft in einen Topf geworfen wurden. Die Leute hatten vielleicht von den Kommies nicht viel mehr zu befürchten als beknackte Projektionen, richtig macht es das nicht.

    Etwas anders gelagert die Situation hier – Kir Royal unterstellt den „islamischen Massen“ Antisemitismus und Wahnsinn. Im antimuslimischen Rassismus a la bürgerlicher Mainstream ist vielleicht häufiger von fanatisch als von wahnsinnig die Rede, das wars dann aber auch mit den Unterschieden. Dieser Rassismus macht konkret Leuten hier das Leben schwer, Linke sind dazu da sowas zu bekämpfen.

    Wenn im Zug des Flugblatts der Gruppe Kir Royal – gewollt oder ungewollt – der Massebegriff* zur Debatte gestellt würde, weil dieser zur willkommenen Abwechselung einmal negativ aufgeladen wurde, dann wäre das keine schlechte Sache.

    Glaubst du das wirklich? Naiv gefragt: stellt „das Bild vom „edlen Wilden“ und dessen Naturverbundenheit“ abwertenden Rassismus in Frage? Wohl kaum.

    Kir Royal macht keine Sprachpolitik oder ähnliches was auch nur ungewollt den Begriff „islamische Massen“ oder irgendeinen Begriff von Masse* zur Debatte stellt. Die verwenden ihn als sei das eine brauchbare Kategorie, aufgeladen mit Anschuldigungen aus dem Reservoir des bürgerlichen, rassistischen Mainstreams. Sicher finden sie damit in Deutschland bei vielen Anschluss, in linken Kreisen sollten sie scharf anecken.

    * Es ist ein Unterschied zwischen „Masse“ und „[ethnische Kategorie] Masse“ – das erste ist i.A autoritärer Quatsch, das zweite in letzter Konsequenz rassistisch. Kein Grund, überheblich auf die Genoss_innen zu blicken die vor 20 oder 40 oder 80 Jahren eine andere Analyse von Rassismus oder Nationalismus hatten.

  9. 9 Bikepunk 089 17. Dezember 2012 um 17:31 Uhr

    Liebe Trolle die ihr hier vergeblich der Freischaltung harrt,
    anstatt hartnäckig das Recht auf rassistische Zuschreibungen zu verteidigen, lest nochmal den Absatz ab dem zweiten Waschbär. Stichwort: „wie ein Problem beschrieben wird macht eben einen Unterschied ums Ganze

    Viel Erfolg!

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