Fahnenfrage

Kennt sich irgendwer mit afrikanischen Nationalbewegungen aus? Letzten Samstag waren ein paar Leute bei der Demo gegen die Siko waren Fans der Oromo- und der Ogaden-Nationalbewegung da – Hier ein paar Leute mit Ogaden-Farben:

Pan-Afrikanisches Grün-Gelb-Rot (Oder Äthiopien ohne Stern?) war auch vertreten:
Scheiss auf Meles Zenawi!
Von der Oromo-Liberation-Front Fahne habe ich kein Bild gefunden, sie aber mal in der Demo gesehen – und erstmal mit der Libanon-Zeder verwechselt:
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Das bei der Demo gegen die Siko Leute mitmachen, die sich in Opposition zu Diktoatoren befinden die wiederum von NATO-Statten gestützt werden macht Sinn. Ich würde aber doch gerne mehr wissen wer am Samstag noch mit unterwegs war. Ich konnte Samstag leider nicht nachfragen, vielleicht kennt sich unter meinen Leser_innen wer aus?

p.s. Blogpause vorbei.

p.p.s. Über andere Fahnenfragen soll es ein andermal gehen.


3 Antworten auf “Fahnenfrage”


  1. 1 Entdinglichung 11. Februar 2011 um 15:38 Uhr

    bin in der Thematik nicht mehr so drin wie vor knapp 20 Jahren, als ich mir grosse Hoffnungen/Illusionen über die heute regierende TPLF/ERPDF (bzw. in Eritrea EPLF) machte, damals hatte die Oromo Liberation Front (OLF) als hegemoniale Kraft der Oromo-Nationalbewegung anders als TPLF/ERPDF und EPLF keinen irgendwie sozialistischen Anspruch und ML-Wurzeln und hatte seine UnterstützerInnenszene im Westen v.a. in protestantischen bis evangelikalen Kreisen und bei der GfBV und nicht in der Linken, gab damals aber auch andere Oromo-Organisationen, so Gruppen die die islamischen Oromo vertraten, weiss aber nicht wie die drauf waren

  2. 2 nicht-münchner 17. Februar 2011 um 10:08 Uhr

    also langsam wunderts mich schon… ganz münchen weiß, dass auf der siko wildgewordene antiimps träger_innen der fahne israels angegriffen haben und zwar auch nicht nur einmal, sondern mehrfach und niemand hält es für nötig, mal klar politisch stellung zu beziehen.
    in jeder stadt wäre das ein riesen skandal, nur in münchen hält mal wieder die harmonie-linie und weder gruppen, noch bloger_innen positionieren sich zu diesem antisemitischen übergriff.
    was muss denn in dieser stadt noch passieren, bis man sich mal in diesem konflikt positioniert?
    du scheinst ja auch irgendwelche fahnen von afrikanischen befreiungsbewegungen für wichtiger zu halten, als einen antisemitischen übergriff auf einer linken demo.
    also irgendetwas läuft in münchen grob verkehrt….

  3. 3 sdfg 05. April 2011 um 17:17 Uhr

    und wieder einmal nur lautes schweigen, wenn es um einen antisemitischen übergriff in münchen geht. du kündigst zwar an, dich zu dem thema zu äußern, schlussendlich war das aber auch nur ein schachzug, um das thema totzuschweigen. münchner burgfrieden zum schutz von antisemiten.

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