Medien, Sicherheit und Spuren

Bei Medium gibt es zwei interessant Artikel zu den Datenspuren, die beim Gebrauch mancher physischer Medien entstehen. Einmal geht es um Laserdrucker, die Seiten mit fast unsichtbaren Seriennummern- und Zeitstempeln versehen. Beim anderen geht es um die internen Festplatten von Kopierern, die sich merken was so kopiert wurde. An sich ein echter Grund, beim Verschrotten von Kopieren sich der Festplatte extra anzunehmen – auch wenn die meisten Linken Gruppen, Infoläden etc. teuer zu entsorgende Elektrogeräte wie Kopierer sowieso in einer konspirativen Aktion im Wald abstellen, wo kein Bulle oder Nazi nach ihnen sucht. Aber auch handschriftlich gibt es eindeutige Datenspuren, z.B. wenn mensch sich – warum auch immer – einen dieser speziellen Füller mit „Personal Code Ink“ gekauft hat. Darin ist die Tinte chemisch kodiert, und somit jede Unterschrift und Kritzelei eindeutig diesem Füller zuzordnen. Ähnlich im grossen – bestimmte Bilder, wie das, das neulich auf eine Berliner Nazikneipe gemalt wurde, weisen auf bestimmte Werkzeuge hin:
Nazikneipe
Die Expert_innenrunde bei indymedia war sich jedenfalls schnell einig, dass hier ein modifizierter Feuerlöscher zum Einsatz kam. Wer jetzt Lust hat, auch sowas zu bauen und damit sich und die Nachbarschaft einzusauen, guckt sich am besten dieses Video an. Nur Spuren vermeiden, dafür ist das Gerät nicht geeignet.


1 Antwort auf “Medien, Sicherheit und Spuren”


  1. 1 Spaß mit Farbe « medium – wenn schon n3rd, dann richtig! Pingback am 05. Juni 2010 um 16:38 Uhr
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