Und Schwupps.

Mittwoch Abend sprach es sich ja schon rum: Münchens Nazis haben Räume angemietet und wollen ein „Nationales Jugendzentrum“ eröffnen … und sind die Räume laut Aida schon wieder los:

Anwohner_innen, Nachbar_innen und Mitnutzer_innen der Gewerbeimmobile waren a.i.d.a. gegenüber entsetzt über die neonazistische Anmietung und kündigten Proteste an. Geschockt war zunächst auch der von den Neonazis offensichtlich getäuschte Vermieter der Forstenrieder Immobilie nachdem er von Medienvertreter_innen kontaktiert worden war. Das vermietende Immobilienunternehmen zog seinen Rechtsbeistand hinzu und zeigte nur wenige Stunden später Zivilcourage: Der mit dem NPD-Funktionär Roland Wuttke geschlossene Mietvertrag wurde noch am Nachmittag des 14. April 2010 wieder fristlos gekündigt.

Keine Ahnung, wie die auf ca. 80m² ein „Versammlungshaus“ unterbringen wollten. Aber schön dass bei den Faschos, nachdem sie ich nicht mehr im Glaskasten treffen können, wieder Raumnot herrscht. Auch schön, dass 3 Nazikader am gleichen Tag gegenüber ihrer Nachbarschaft geoutet wurden.