No Border

Mit „No Border – Mit dem rassistischem Normalzustand brechen“ hat die r | antifajugend münchen ihren Beitrag zum grossen 30.4 Aufruf-Buffet abgeliefert.

Inhaltlich geht es hier um Rassismus in Schule, Arbeit und Gesellschaft. Die r|am nutzt den 30.4, um sich mal zu einem Thema zu äussern, das im Tagesgeschäft einer Jugendantifa sonst nicht vorkommt. Leider ist das ganze etwas gestückelt, ein roter Faden und etwas mehr Erklärung wie das alles zusammenhängt fehlt mir. Schade insofern, weil Rassismus im kampagnenpolitischen, autonomen Diskurs sonst dann vorkommt, wenn es gegen staatlichen Rassismus geht, oder darum den eigenen Antifaschismus zu begründen – wodurch dann eben Bildungsbereich und Arbeit ausgeblendet werden. Ein Thema also, das etwas mehr Überlegung und auch ein paar mehr Zeilen Text verdient hätte.