Zum kommenden Warnstreik im öffentlichen Dienst

Mit ziemlicher Sicherheit ist kommenden Mittwoch, den 4.2., der erste Warnstreik in den gerade anlaufenden Auseinandersetzungen um den TVöD (Tarifvertrag öffentlicher Dienst).
Als einer der grössten Flächentarifverträge weltweit sicherlich ein zentraler Punkt gewerkschaftlicher Auseinandersetzungen, der mal wieder wichtige Fragen aufwirft: Welche Bedeutung haben konkrete Lohnkämpfe für eine antikapitalistische Linke? Wie kann eine radikale Linke sinnvoll in Streiks intervenieren? Was tun gegen die Befriedungsfunktion der Gewerkschaften, wie in Kontakt kommen mit denen, die da befriedigt werden sollen?
Ich hab zu dem meisten keine Ahnung, wichtig ist aber: Laut gut informierten (gewerkschaftslinken) Kreisen sind auch die MVG-Kontrollettis beim Warnstreik dabei: U-Bahn, Bus und Tram für lau!
Freilich: Die Aufpasser, seien sie nun U-Bahn Kontrolleur_innen oder Schnüffler_innen vom Sozialamt, verkörpern das Gegenteil von Klassenbewusstsein. Der gewerkschaftliche Organisierungsgrad dürfte also eher niedrig sein.
Wenn dann am Mittwoch wer euer Ticket sehen will, hat die Person gleich zwei Watschn verdient: Eine für den Streikbuch, und eine für den job.


1 Antwort auf “Zum kommenden Warnstreik im öffentlichen Dienst”


  1. 1 Streik kreativ nutzen « medium – wenn schon n3rd, dann richtig! Pingback am 03. Februar 2010 um 13:55 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.