Studidemo die zweite

Am kommenden Dienstag, den 2.12, ist die nächste Demo gegen Studiengebühren in München. Start ist um 12:00 vor dem „LMU Hauptgebäude“ – was ist nur aus der GSU geworden? Laut Luzi-M will das vorbereitende Bündnis dabei dem AK-Gewerkschaften keinen Redbeitrag geben und beklagt sich darüber dass sich bei den Schüler_innenprotesten nicht genug von den bösen Linken abgegrenzt wurde. Damit wird es mal wieder unser Job sein, lautstark mit vernünftigen Aussagen zu intervenieren. Wir bleiben unserm Motte treu, asozial und arbeitsscheu!


7 Antworten auf “Studidemo die zweite”


  1. 1 nana 27. November 2008 um 14:49 Uhr

    Natürlich müssen wir uns sichtbar an den Protesten beteiligen, lautstark und mit Transparenten!
    Allerdings finde ich letzteren Spruch, der ja schon auf der letzten Studidemo und auch auf dem Schulstreik gekommen ist, nicht sinnvoll. So bringen wir unsere wahre Ziele nciht rüber, sondern werden nur blöd angeschaut. Entweder wirklich radikales auftreten, mit sinnvollen Sprüchen und guter Aussenwirkung, oder nur hingehen und Flyer verteilen…

  2. 2 revolution 27. November 2008 um 15:31 Uhr

    Gibt’s außer Luzi-M irgendeine Quelle für die Behauptung, dass die Stuve sich stärker von Linken abgrenzen möchte?
    Wundern würde es mich nicht, aber ich fände was handfestes, das man ihnen dann auch um die ohren hauen kann, schon besser.
    Ansonsten vielleicht als anschlussfähigere Parole: 30 Semester Minimum – für Deutschland keinen Finger krumm!

  3. 3 Bikepunk 089 27. November 2008 um 16:06 Uhr

    Ich kenn die Parole mit 60 Semester Minimum, auf alle Fälle ein super vorschlag. Nur das mit asozial und arbeitscheu, mei, es stimmt halt einfach.

    Ich wüsste ausser Luzi-M keine Quelle, habe aber auch noch nicht wirklich danach gesucht. Interessant wäre, was der AK Gewerkschaften dazu sagt – wobei die sich wahrscheinlich nicht jetzt öffentlich über ihre Bündnispartner_innen auskotzen werden. Irgendwas, um es denen öffentlich um die Ohren zu hauen wäre auf alle Fälle toll.

  4. 4 Kong 27. November 2008 um 16:55 Uhr

    „8 Semester Maximum, für Deutschland mach den Buckel krumm!“ würde sicher auf mehr Zustimmung unter den Studis treffen.

  5. 5 revolution 27. November 2008 um 18:11 Uhr

    @kong das würde vielleicht einen anschluss ins burschi milieu ermöglichen :-)

  6. 6 Bikepunk 089 27. November 2008 um 19:01 Uhr

    Solange nichts auf diese White-Stripes Melodie gesungen wird …

  7. 7 Kong 27. November 2008 um 20:14 Uhr

    Ich hab das Gefühl, es ist unter Studis zum Volkssport geworden, andere ständig damit zu nerven, wie kurz man doch studiere und wie schnell fertig sei. So eine Art umgekehrter Schwanzvergleich. „Ich bekomm gar kein Geld von Eltern und Staat, geh arbeiten und werd trotzdem in 6 Semestern fertig!“ ist so der Standard-Spruch, insbesondere von Erstsemestern, die eh keinen Plan haben, wie überhaupt ein Studium funktioniert. Gedisse gegen Leute mit Durchschnittsstudiendauer darf natürlich dabei nie fehlen.

    Insofern find ichs super, solche Idioten mit dem 60-Semester-Spruch zu provozieren. Schön wärs allerdings, wenn man in Bayern überhaupt länger als 10 Semester studieren dürfte. Seit der letzten Änderung im Hochschulgesetz fliegt ja jeder Bachelor, der im 10. noch nicht alle Prüfungen bestanden hat, endgültig raus.

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