Hinter Krieg und Krise

Joachim Hirsch schreibt:

Interessant ist dabei der Zusammenhang von Krise und Krieg. Die Überwindung der großen Depression (im 19. Jahrhundert) hatte einiges mit dem Wettrüsten zu tun, das zum ersten Weltkrieg führte. Die Ergebnisse des zweiten Weltkriegs, nämlich der Aufstieg der beiden Supermächte USA und Sowjetunion führten zu der machtpolitischen Konstellation, die den Fordismus erst möglich machte. Und schließlich hat die Niederlage der USA im Vietnamkrieg wesentlich zum Zusammenbruch des fordistischen Bretton-Woods-Systems der festen Wechselkurse und Kapitalverkehrskontrollen und damit zu dessen Krise beigetragen. Das Debakel, das sie sich im Irak und Afghanistan eingebrockt haben, verweist auf einen ähnlichen Zusammenhang.

Kann wer gute Texte zu den kausalen Zusammenhängen zwischen Krieg und Krise empfehlen?


1 Antwort auf “Hinter Krieg und Krise”


  1. 1 Entdinglichung 27. Oktober 2008 um 14:11 Uhr

    Jens Siegelberg: Kapitalismus und Krieg“ (1994) … ist zumindest interessant

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