Ein bisschen Gepöbel gegen die Antifa, von einem thüringischen Flüchtlingsaktivisten. Bei aller Provo ist das Argument garnicht so falsch:
You see, in west-Germany, you have lots of Ausländer, and only a few Nazi. In the east, it’s the other way round. So if you stop deportations, you are effectively fighting the Nazi. But the Antifa don‘t see this! They are so focused on their games with the Nazi!
wobei es auf dem „flachen Lande“ im Westen teilweise ähnlich wie im tiefsten Osten aussieht
ist das argument also, da wos ausländer gibt, gibt’s keine/weniger nazis?
wo soll denn da die kausalbeziehung liegen?
Die Rassist_innen in Mügeln haben den Besuch indischer Touris als Provokation aufgefasst. In den Bierzelten meiner Jugend waren Migrantenkids einfach präsent, da hatten sich alle inklusive CSU-Wähler_innen und Faschos dran gewöhnt. Sicherlich sah und sieht das ein paar Käffer, ein paar Bierzelte weiter ganz anders aus.
Nicht dass die Wessis weniger rassistisch sind, da verweisen viele Studien darauf dass dem nicht so ist. Aber der Rassismus wird anders ausgelebt.
Klar ist auch ein Faktor, inwieweit Nazitum und gewalttätige Cliquen die alltägliche Jugendkultur prägen. Deshalb ist das flache Land fast überall ein tendentiell rechtes Pflaster, und in dem Punkt hat der zitierte Genosse mit seinem Antifa-Diss auch schlicht unrecht.
da würde ich dann aber behaupten, dass das mehr ein stadt-land als ein ost-west unterschied ist.
Naja, Leute die nicht in so ein deutsches Raster passen findest du im Städten im Westen schon mehr, und darauf wollte der Genosse ja hauptsächlich hinaus.