Zur Mobilisierungsveranstaltung gegen den Anti-Islam Kongress

Am gestrigen Donnerstag war der Münchner Stopp der Infotour zu den Aktivitäten gegen den rassistischen Anti-Islam Kongress. Der Vortrag selber war sehr faktenreich und lang, dafür aber wenig analytisch. Das war allerdings erst die zweite von vielen Infoveranstaltungen, ich würde mal davon ausgehen dass die Infotourleute ausgehend von den ersten Erfahrungen das Konzept nochmal umstellen – in eurer Stadt dürfte es spannender werden.
Kontrovers wurde es gegen Ende des Vortrags, beim Abschnitt Gegenaktivitäten und um die Frage wie sinnvoll es sei, auch die Formulierung„gegen Islamismus“ im Demonstrationsmotto zu haben. Die drei Pole in der Diskussion waren grob folgende:

Ich bin selber Moslem, ich sehe keinen Islamismus in Deutschland, das wurde nach dem 11.9.01 von den Medien aufgebauscht. Ihr wollt doch nur mehr Leute ziehen.

Islamischer Fundamentalismus ist der BRD absolut marginal. Dass dieser Fundamentalismus zu kritisieren ist, ist unbestritten. Christlicher Fundamentalismus gewinnt mehr und mehr an Boden, siehe Kreationismus und „Intelligent Design“. Aus linksradikaler Sicht ist jede Religion zu kritisieren und anzugreifen. so lange die Linke die Stärke dazu nicht hat dürfen ruhig z.B. Moscheen gebaut werden. Nach Liebknecht steht der Hauptfeind im eigenen Land, als Angehörige der Mehrheitsgesellschafft sollten wir vor allem diese in den Fokus unserer Kritik nehmen. Ein Aufrufmotto „gegen Religion“ wäre angebrachter gewesen. Mit „Islamismus“ übernehmen wir einen Kampfbegriff der Gegenseite. Wir lassen uns in diesem Fall die Themen von der Gegenseite diktieren, in anderen Fällen, z.B. Jugenkriminalität, lassen wir uns nicht auf die Inhalte unserer Gegner_innen ein.

Wie Nationalismus und Rassismus spaltet Religion Menschen in Gruppen. Es ist an der Zeit, dass die Linke einen Begriff von „Islamismus“ entwickelt. Der Begriff selber ist zwar problematisch und unklar, eben deshalb ist eine Diskussion wichtig, dahinter verbergen sich aber konkret antiemanzipatorische Bestrebungen. Es gibt durchaus islamistische Bestrebungen in der BRD, siehe z.B. die Hamburger Moschee aus deren Umfeld zwei Attentäter des 9.11.01 kamen. Die radikale Linke hat sehr wohl eine Praxis gegen christlichen Fundamentalismus, z.B. gegen den Kirchentag in Köln. „Gegen Islamismus“ im Aufrufmotto ist auch historisch zu verstehen, bei vorherigen Demos in Köln hatte der DGB mit dem Spruch „Ja zur Moschee!“ aufgerufen – für linksradikale ein klares no-go, davon muss mensch sich abgrenzen.

Um hier nicht den Anschein von Objektivität zu erwecken – ich selber bin der zweiten Position am nächsten.
Beim rekapitulieren fällt mir auf: Die in der zweiten Position geäusserte Kritik bezog sich auf das, was die Gegenaktivitäten erwartungsgemäss nach aussen tragen. Gegenargumente in Position drei bezogen sich z.T. auf die Konferenz – „Einen Begriff finden, einen Umgang entwickeln“ – also auf innerlinke Prozesse die im Rahmen dieser Mobilisierung stattfinden sollen.
Auf die Konferenz wurde in der Diskussion nicht mehr eingegangen. Die Kritk an dieser war den meisten Anwesenden wohl entweder nicht präsent oder sie wurde nicht geteilt. Und spät wars auch.


15 Antworten auf “Zur Mobilisierungsveranstaltung gegen den Anti-Islam Kongress”


  1. 1 Entdinglichung 08. August 2008 um 13:55 Uhr

    vielleicht wäre ein Motto wie bspw. „gegen religiösen Fundamentalismus und religiösen Nationalismus“ sinnvoller, da es, ohne eine bestimmte Gruppe herauszugreifen, mehr oder weniger das ganze Spektrum abdeckt … für ExilantInnen aus dem Iran stellen Schläger der iranischen Konsulate oder Kommandos des VEVAK durchaus eine reale Gefahr dar, ebenso sollte mensch im Kopf haben, dass in der BRD zehntausende Menschen leben, welche durch Erfahrung mit der sich auf den Islam beziehenden Variante des religiösen Fundamentalismus in Ländern wie dem Iran, Afghanistan oder Algerien traumatisiert sind und dass derartige Kräfte eine tödliche Gefahr für emanzipatorische Linke bspw. in Pakistan darstellen

  2. 2 revolution 09. August 2008 um 12:56 Uhr

    von der methode her, muss man den gegenstand der kritik (islamismus, christlicher fundamentalismus usw.) bestimmen und daran die kritik entwickeln. d.h. im konkreten fall geht es um eine kritik am islamismus UND an der rechtspopulistischen anti-muslimischen hetze. diese spezifik geht doch verloren, wenn ich allgemein von religion rede, das kommt nämlich kaum über so platte weisheiten wie „religion ist das opium für’s volk“ hinaus. deswegen finde ich ganz richtig zu versuchen da ins detail zu gehen und auch zu benennen worum es einem geht, anstatt vor lauter angst missverstanden oder als linkes feigenblatt missbraucht zu werden, sich auf ganz abstrakte argumentationen zurückzuziehen. denn tatsächlich sind doch die phänomene islamismus und christlicher fundamentalismus ziemlich unterschiedlich und man wird ihnen meines erachtens nicht gerecht, wenn man sie auf ein und den selben begriff bringen will.

  3. 3 Bikepunk 089 09. August 2008 um 14:53 Uhr

    Zunächst mal ist die Gefahr, zum linken Feigenblatt zu werden sehr reell – guck dir doch mal ein paar antideutsche Karrieren, die dann bei der Welt geendet sind an. Andersrum sind die meisten deutschen Linken von den hiesigen muslimisch sozialisierten (Im Sinn von: nicht notwendig religiös, aber einen persönlichen Bezug zu dieser Religion. So wie viele deutsche christlich erzogenen Agnostiker_innen sind, die Weihnachten feiern) Leuten relativ separiert. Was die Interventionsmöglichkeiten in diesem Spektrum ganz schön einschränkt.

    von der methode her, muss man den gegenstand der kritik (islamismus, christlicher fundamentalismus usw.) bestimmen und daran die kritik entwickeln.

    So wie du das schreibst, ist die Bestimmung des Gegenstandes der Kritk ziemlich willkürlich. Mir ist garnicht so klar, warum „der Islam“ für die Antifa so das ultrarelevante Thema ist. Die einzelnen Zusammenhänge müssten sich viel genauer selber fragen, was ihr konkreter Bezug zum Thema ist, wo ihre Interessen an einer Auseinandersetzung liegen, wer spricht hier für wen, und wer mit wem, was für (unausgesprochene) Annahmen liegen der politischen Entscheidung zu Grunde?
    Wohlgemerkt: Das spricht nicht grundsätzlich gegen eine Auseinandersetzung mit den Spezifika islamischen Fundamentalismus, aber für mehr Vorsicht.

    Entdinglichung hat sicher recht, wenn er den Iran (und dessen Schlägerbanden hier) anspricht, oder die Situation von emanzipatorischen Kräften in Pakistan, oder von Flüchtlingen hier.
    Nur, Flüchtlinge in der BRD oder Linke in z.B. Pakistan sind den meisten Antifagruppen meistens egal. Und wenn diese mal in den Fokus rücken, dann als Objekte zur Bebilderung der eigenen Kritik, nicht als Subjekte auf die sich mensch solidarisch bezieht.

  4. 4 lava 09. August 2008 um 16:31 Uhr

    Tatsächlich sollten sich Antifas mal mit der Situation in Deutschland auseinandersetzen – und hier spielt Islamismus keinerlei Rolle. Dass er trotzdem in Antifa-Publikationen und -Arbeit so einen großen Raum einnimmt, ist mehr als verdächtig. Beim Fußvolk steckt hier tatsächlich wohl nichts weiter dahinter, als die eigenen rassistischen Anteile endlich ungestraft ausleben zu können. Und der Schulterschluss mit dem rassitischen deutschen Mob ist auch wieder möglich. Um so seltsamer werden die argumentativen Verrenkungen, wenn man dann nicht vom „Wir gegen Deutschland“-Selbstbild Abstand nehmen möchte. Dementsprechend lächerlich sind dann Versuche, sich mit einem „sowohl als auch“ zum Anti-Islam-Kongress zu positionieren. Wem zur Mobilmachung des mordlüsternen deutschen Mobs zu allererst einfällt, die potentiellen Opfer zu anständigem Verhalten zu ermahnen, hat m.E. nichts als auf die Fresse verdient.

  5. 5 revolution 09. August 2008 um 19:14 Uhr

    der interventionspunkt ist der anti-mulsimische rassismus und die anti-moschee hetze aus rechtspopulistischer ecke. dass man nicht nur die rassistische mobilisierung kritisiert, sondern versucht auch das ‚opfer‘ kritisch zu analysieren, ist doch nur konsequent, im sinne einer umfassenden analyse. im islamischen milieu gibt es zumindest in teilen definitiv regressive tendenzen, die man auch als solche benennen sollte. warum man sich damit schon mit dem rassistischen mob gemein macht, wie es lava behauptet, kann ich nicht nachvollziehen. ganz im gegenteil finde ich es wichtig aus dieser bauchlinken selbstgefälligkeit, alle opfer-gruppen der mehrheitsgesellschaft gegen kritik zu immunisieren und bedinungslos zu verteidigen, rauszukommen. dass manche/r linke/r das zu seiner hauptbeschäftigung macht, rechtfertigt aber sicher auch kritische überlegungen inwieweit da die gefahr eigener ressentiments besteht. aber ich halte definitiv nix von diesem schwarz-weiß denken, da die täter, da die opfer und die linke soll sich dann zu 100% auf eine seite stellen. wer solche tabus errichtet, setzt sich selber scheuklappen auf.

  6. 6 Bikepunk 089 10. August 2008 um 10:52 Uhr

    Im Aufruf das Antifa AK heisst es sinngemäss, der rechtspopulismus habe keine richtige Kritik am Islam zu bieten – stimmt auch: Die haben eine kulturalistisch-rassistisches Weltbild, in dem ihre Halluzinationen über „den Islam“ (und niemand kennt sich mit dem islam so gut aus wie seine Feind_innen) eine Schlüsselrolle einnehmen. Das Gewäsch über den Islam nehmen wir so ernst, dass wir auf einmal selber Islam-Expert_innen werden wollen. Was qualifiziert den anti-Islam Diskurs in dieser Weise?
    Wenn du über die „bauchlinken selbstgefälligkeit, alle opfer-gruppen der mehrheitsgesellschaft gegen kritik zu immunisieren“ schreibst, dann sitzt du m.E. nach selber einer Fehleinschätzung auf (wobei ich nicht weiss, wo du Politik machst, und auf welche Erfahrungen sich diese Einschätzung stützt). Etwaige rückschrittliche oder auch schlichtweg gutbürgerliche Tendenzen unter Opfergruppen der Mehrheitsgesellschaft sind oft schlichtwegs irrelevant, die Leute werden aus rassistischen Gründen angegriffen, abgeschoben oder mit anderen Schikanen überzogen. Um sich dagegen zu wenden, muss ich nicht wissen ob die Leute im einzelnen jetzt total cool sind, oder einfach nur normal. Die Auseinandersetzung mit etwaigen problematischen Filmen von den Leuten spielt sich dann ab, wenn es eine gemeinsame Praxis und einen Dialog gibt.

  7. 7 revolution 10. August 2008 um 16:00 Uhr

    was ist denn verkehrt an einer fundierten kritik an bestimmten tendenzen des islam?
    dass der islam derzeit in bewaffneten konflikten überall auf der welt als legitimierende ideologie auftritt, wo früher noch mehr oder weniger ‚linke‘ befreiungsnationalismen angesagt waren, ist für mich schon ein grund sich mal damit auseinander zusetzen, was da eigentlich dahinter steht. was ist das für ein phänomen, dass sich da auf der weltbühne brachial seinen platz erkämpft und wie kann man sich als linke dazu stellen. für mich sind das schon relevante fragen.

    bei dir habe ich das gefühl, du machst da, warum auch immer, ne strategische prioritäten-setzung auf, wo man zuerst immer sich schützend vor die opfer der mehrheitsgesellschaft stellt und erst hinterher, wenn überhaupt, nachfrägt, wen man da eigentlich gerade schützt. das ist mir erstmal logisch nicht einleuchtend.

  8. 8 Bikepunk 089 11. August 2008 um 11:26 Uhr

    Ich bin nicht prinzipiel gegen eine Kritik an bestimmten Tendenzen des Islam, schon garnicht am politischen Islam.
    Ich sehe nur ein paar Fragen und Probleme, über die in der Köln-Mobilisierung etwas schnell hinweggegangen wird. Ich habe oben versucht, diese mal ein wenig zu skizzieren.

    Du machst ja selber transparent, wo dein Interesse an dem Thema liegt. Genau das würde ich mir von den an der Mobilisierung beteiligten Gruppen wünschen (wenn ich das nochmal so rum ausführe, dann in einem eigenem posting. Diese Kommentarspaltendiskussionen liest eh niemand).

    Was deine zweite Frage angeht, eigentlich habe ich die oben schon beantwortet. Trotzdem – zunächst einmal geht es immer um strategische Prioritätensetzung – der Tag hat nur 24 Stunden, von denen nur soundsoviel für politische Arbeit zur Verfügung stehen, und da musst du irgendwie entscheiden was du als nächstes angehst. Vieles was sich im sogenannten privaten abspielt kannst du auch nur angehen wenn du einen entsprechenden Zugang zu den Leuten hast, ausserdem sollte die Entscheidung was jetzt gerade Priorität hat immer interfragbar sein.
    Und es geht um Interventionsmöglichkeiten, die wir in manchen Feldern kaum haben. Wie willst du dich denn mit Leuten auseinandersetzen, wenn du nur ein massenmediales Zerrbild von ihnen im Kopf hast? Wenn es überhaupt keinen gemeinsamen sozialen Raum gibt? Welche linke Praxis kann denn ein Modell für die im September neu zu gründende Teilbereichsbewegung „Anitiislamismus“ (kurz antiis) sein? Es ist eine Binsenweisheit dass religiöser Fundamentalismus meistens das grösste Problem für Leute innerhalb der jeweiligen Community (bzw. innerhalb dessen, was die Fundis als ihre community sehen) darstellt. Wo sind denn die Versuche, auf die entsprechenden Communities zuzugehen?

    Und jetzt mal ein paar Gegenfragen – wo ist denn dein Interesse an „mehr oder weniger linken Befreiungsnationalismem“ oder anderen linken Bewegungen anderswo, wo diese noch nicht verdrängt wurden? Beim Überfliegen deines blogs fällt mir dazu nichts auf.
    Aktiv werden gegen deutschen Rassismus setzt für dich wohl voraus, dass die „Opfer“ edel, hilfreich und gut seien – und auch massenmedial so kolportiert werden, weil dich mit denen zusammensetzen und quatschen tust du ja nicht.

  9. 9 revolution 12. August 2008 um 9:48 Uhr

    deine gegenfragen leuchten mir jetzt nicht wirklich ein. muss man sich heute aktiv für ‚linken‘ befreiungsnationalismus interessieren, um sich für eine veränderung in diesem feld interessieren zu dürfen? ein theoretisches interesse zählt wohl nicht.
    mit wem ich mich zusammensetze, kannst du gar nicht wissen, wenn mich die urheberschaft dieses blogs nicht täuscht, sind wir wahrscheinlich sogar schon in verschiedenen konstellationen (vornehmlich zum thema rassismus) zusammengesessen…aber offensichtlich willst du mich jetzt auf der schiene einfach nur blöde andissen, denn das sind an den haaren herbeigezogene unterstellungen.
    genauso deine behauptung, es ginge hier um die neue teilbereichsbewegung ant-islamismus… hä?
    du baust dir hier gerade n schattenfeindbild auf, dass so klischeehaft zusammengezimmert ist, dass es richtig langweilig wirkt, wenn du daran deine vorwürfe abarbeitest.

  10. 10 Bikepunk 089 12. August 2008 um 9:54 Uhr

    Und noch zwei Sachen – erstens ist es ein Unterschied, ob Antifagruppen für sich eine Kritik am politischen Islam entwickeln, oder nach aussen tragen das sie eine solche haben, weil
    zweitens dieses nach aussen tragen – Demo gegen Islamismus – mal vor allem kommuniziert, das Islamismus ein dickes Problem ist. Und damit also erstmal das Thema der rechten pusht. Demos haben ihre stärkste öffentliche Wirkung immer lokal, was heisst das die Demo vor allem den Kölner_innen vermittelt das Islamismus das relevante Problem ist. Die in Köln geplante (DITIB-)Moschee ist politisch eine völlig andere Baustelle, durch das rumhacken auf dem Thema Islamismus im Kölner lokalpolitischen kontext pusht du wieder die Standardaussage der rechten – Islam=Islamismus=bööööse!

  11. 11 revolution 12. August 2008 um 11:47 Uhr

    da hast du schon recht, das problem hat man aber desöfteren. auch beim g8-gipfel in mv hat man das problem, dass nazis anti-g8 aktionen versuchen zu vereinnahmen. deswegen das thema nicht zu behandeln halte ich für falsch, sondern es geht 1. darum den kontext zu benennen (also bspw. rechten antikapitalismus oder wie in köln rechter anti-muslimischer rassismus) 2. eine eigene kritik zu entwickln die nicht vereinbar ist.
    das kann man jetzt in köln vielleicht unterschiedlich einschätzen, aber grundsätzlich haben sie sich schon bemüht da eine klare trennlinie zu ziehen, so dass linke beschäftigung mit dem thema politischer islam, nicht in eins fällt mit der rechten hetze von pro-köln.
    die machen nämlich keine demo gegen islamismus, sondern gegen „rassismus, islamismus, nationalismus und kapitalismus“… den unterschied sollte man schon wahrnehmen, auch wenn man das dann trotzdem kritisiert

  12. 12 Bikepunk 089 12. August 2008 um 11:48 Uhr

    Mit wem du dich zusammensetzt weiss ich tatsächlich nicht, insofern war das Unterstellung. Dass du erstmal abwägst, welche Opfer deutschen Rassismus du schützt hast du selber impliziert.
    Eine Demo „gegen Islamismus“ (die du vermutlich sinnvoll findest, aus deinen Äusserungen geht nichts anderes hervor) ist keine teoretische Auseinandersetzung, sondern eine ganz praktische, aktive.

    Das „Klischeefeindbild“ dass ich mir angeblich zusammenzimmere ist leider sehr reell. Guckst du mal bei Lysis.

    Sind wir schonmal wo zusammengesessen? Kann sein, kann auch nicht sein. Grundsätzlich äussere ich mich in diesem blog nicht dazu, was ich reell politisch mache, weshalb ich dir Frage (wenns denn eine war) nicht beantworten will. In München und auch anderswo tragen ein paar Leute „Antifa Bikepunx“ T-shirts oder buttons, kann sein dass du wen von denen mal getroffen hast und für Urheber_in dieses blogs hältst.

  13. 13 revolution 12. August 2008 um 12:03 Uhr

    ich habe nirgendwo gesagt, dass ich überlege, OB man diese schützen sollte, sondern dass man sich diese zusätzlich kritisch anschauen muss, anstatt allein aus dem opferstatus ne identifikation abzuleiten.

    du legst mir dinge in den mund, die ich so nie vertreten habe oder vertreten würde, sondern schmeißt mich in einen topf mit deinem feindbild ‚islamophober antideutscher‘ oder dergleichen und ich soll mich dann dagegen verteidigen. ich habe echt keinen bock für dich jetzt als verteidiger irgendwelcher positionen zu dienen, die ich überhaupt nicht beziehe, die du nur auf mich projizierst

  14. 14 das ist es doch 30. August 2008 um 2:16 Uhr

    das umsganze motto ist gut:

    Nationale >Kulturelle >Religiöse >Kollektive kippen

    http://september.web-republic.de/September/wordpress/?page_id=191

  1. 1 Tourtermine und mehr at September Mobi Block Pingback am 10. August 2008 um 18:33 Uhr
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