Es geht auch billiger

Lidl setzt eine Detektei auf die eigenen MitarbeiterInnen an, UPS war was outsourcing angeht wohl schon mal weiter. Dort nutzte der Firmenhörige Betriebsratsvorsitzende

rechtsextremistische Websites, um Gewerkschafter und Betriebsratskollegen zu diffamieren. […] Ziel dieser Maßnahmen ist offenbar, gewerkschaftliche Aktivitäten im Betrieb und Betriebsratsgründungen zu verhindern und, wo letzteres nicht mehr möglich ist, den Betriebsrat mit hörigen Mitarbeitern zu besetzen.
[…]
Für seine jetzige Schrift vom März 2006 bediente sich UPS Supervisor Tobias Dede vor allem eines Artikels, den die rechtsextreme „Anti-Antifa Nürnberg“ über zwei UPS Betriebsräte der ver.di-Liste und andere Gewerkschafter ins Internet gestellt hatten.

Bei der „Anti-Antifa Nürnberg“ handelt es sich um einen Zusammenschluß vonNeonazis, die vermeintliche und tatsächliche AntifaschistInnen öffentlich diffamiert, angreift und einzuschüchtern versuchen. Zu diesem Zweck veröffentlichten sie mehrfach Berichte im Internet, mit denen bestimmte Personen für die lokale Naziszene als politische Gegner angeprangert werden sollen. Opfer solcher Veröffentlichungen, denen in der Vergangenheit mehrfach rechtsextremistische Anschläge folgten, waren in der Nürnberger Region unter anderem bereits liberale Lehrer, Journalisten, antifaschistische Jugendliche – und eben engagierte Gewerkschafter.

Der ganze Artikel ist hier.


1 Antwort auf “Es geht auch billiger”


  1. 1 nachdenklich 27. März 2008 um 16:38 Uhr

    Noch mehr über den braunen Paketdienst unter:
    http://www.netzwerkit.de/galeere

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