„… bis sie einen Iro tragen!“

Bei dieser Geschichte wurde u.a. die Parole gerufen:

Nazis jagen, Nazis schlagen, bis sie einen Iro tragen!

Der oder die Rufer_in ist ein knappes Jahrzehnt zu spät dran, Iro tragen und Nazi sein schliesst sich längst nicht mehr aus.


4 Antworten auf “„… bis sie einen Iro tragen!“”


  1. 1 Adorno Schwarzenegger 07. März 2008 um 23:39 Uhr

    „Unsere Symbole sind für uns ein wichtiges Mittel zum Zweck, damit sie diesen Zweck erfüllen müssen sie schick sein und ihre Bedeutung muss vermittelt werden. Sich zu beklagen, dass das ja fies identitär sei oder sich in Selbstzweifel zu stürzen wann immer ein Nazi mit Basecap vorbeiläuft ist nicht zielführend.“

  2. 2 Bikepunk 089 08. März 2008 um 18:37 Uhr

    So wie ich dich verstehe willst du also deine Lieblingsfrisur als unser Symbol zu erhalten. Dazu müsstest du „Nazis jagen, Nazis schlagen, wenn sie einen Iro tragen“, bzw. dazu aufrufen. Schwierig in der praktischen Umsetzung, seit bei denen Kapus so in sind.
    Aber vielleicht kannst du eine spannende Debatte unter Popdiskursmumpitzfans lostreten, Themen könnten folgende sein:
    * Haartracht als Dispositiv: Die Matrix der Macht, die zwischen Schere, Diskurs und Schampoo aufgespannt wird kennt kein Aussen.
    * (Re-)Signifying Punk: urbane Identitäten zwischen politischer Vereinnahmung und Öttinger hell.
    * Arbeit ist Scheisse, keine aber auch: die Verpoppung des Iros als Überlebenstrategie postfordistischer Subjekte.
    * „Der Iro gilt heute den einen als Schicksaalsfrage der Menschheit, den anderen als blosser Vorwand. […] von seiner Abschaffung, zusammen mit den Wursthaaren, soll das Glück der Welt abhängen. Extrem entgegengesetzt ist die These, der Iro, frei von Schläfenbehaarung und Geheimratsecken, bilde eine Haartracht durch die Exhibition der Ohren, durch nichts sonst.“ – Oidorno.
    * Iros meiden – Antifaschistische Strategie, oder Vogel Strauss Politik?

  3. 3 Adorno Schwarzenegger 08. März 2008 um 22:41 Uhr

    Abt.: Wenn linke Blogger versuchen witzig zu sein.

  4. 4 Jean-Paul Marat 09. März 2008 um 22:39 Uhr

    ich finds lustig. der governator hat halt den witz mit iros meiden nicht verstanden …

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