Antifa als Wahlkampfspektakel

Ein guter Indymedia-Artikel beleuchtet, wie diverse bürgerliche Kräfte erst sehr spät anfingen, gegen den Fascho-Wahlkampf zur Kommunalwahl aktiv zu werden:

Die Proteste gegen den Naziaufmarsch am 4. Januar, der mehrmals für einige Zeit blockiert und erfolgreich gestört werden konnte, wurden ohne jede Unterstützungs aus dem nun empört-schockierttuenden bürgerlichen Lager gestemmt. Dieses beteiligte sich zu diesem Zeitpunkt lieber an der Hetze gegen vermeintliche „kriminelle Jugendliche“ und Migranten.

Die von Ude & Co unterstützten Aktionen gegen z.B. den Aschermittwoch der NPD heute sind besser als nix. Sie sind aber kein Grund, das antifaschistisches Engagement z.B. des „Bündnisses für Toleranz, Demokratie und Rechtstaatlichkeit“ irgendwie ernst zu nehmen. Und gegen normalen Alltagsrassismus hatten tolerante Demokraten ja noch nie was.