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Das Freitagskafe im Kafe Marat – das, wie der Name sagt, jeden Freitag Kafe oder Konzert veranstaltet – wurde vor einigen Monaten von den Organisatorinnen des ersten münchner Ladyfests gefragt, ob vielleicht eine Art „Ladyfest-special“ an dem Freitag des Ladyfest-Wochenendes möglich wäre. Es ging darum, dass sich die zwei Veranstaltungen nicht gegenseitig stören, bzw. Publikum abzwacken, sondern ergänzend nebeneinanderstehen. Subkulturell hat das Freitagskafe derzeit einen deutlichen HC/Punk/Crust Schwerpunkt, das Ladyfest wird eher Elektropunk-lastig. Vor dem Hintergrund wurde vom Freitagskafe versucht, HC/Punk/Crust/Krach Bands einzuladen, in denen Frauen stark präsent sind. Das hat nicht geklappt – in München scheint es, seit sich Aphasie aufgelöst hat, keine passende Krachband zu geben, und überregional war auch keine aufzutreiben. Ob es in der Nähe überhaupt keine passenden Bands gibt, oder einfach nur die Kontakte fehlten sei mal dahingestellt. Es ist spürbar schwieriger ist eine Krachband zu finden, die mehrheitlich aus Frauen, oder in der Hinsicht uneindeutigen Leuten, besteht, als eine in der mehrheitlich Männder spielen. Für mich zeigt das recht deutlich, dass Ansätze wie Ladyfeste Sinn machen und nötig sind.