Homophobie als Wahlkampfschlager

Die Münchner Fascho-Liste „Pro München“ auf ihrer Homepage:

In der Wahlkampfausgabe von PRO München steht folgender Satz, gegen den die Stadt München Strafantrag gestellt hat: „Nicht länger sollen in der Öffentlichkeit provozierend auftretende Schwule, Perverse und Abartige als Vorbilder Kindern und Jugendlichen vorgehalten werden.“ Viele Homosexuelle haben eine ähnliche Meinung. Provozierendes Auftreten in der Öffentlichkeit fördert nicht, sondern bekämpft die Akzeptanz der Homosexuellen in der Gesellschaft.

Also: an einem homophoben Übergriff sind die „provozierenden Abartigen“ schuld, nie die Täter_innen. Das ist die Logik, nach der diese Faschos behaupten, Gewalt abzulehnen – indem einfach alles, was dem bornierten Hausverstand zuwider ist, zur Provokation erklärt wird.

Quelle: hxxp://www.promuenchen.com/aktuelles/Presse.html wie stets – keine directlinks zu faschos, deshalb die xx durch tt ersetzen. Eventuell nach untern scrollen, wenn der Beitrag schon älter ist

Nachtrag: Bei Aida und auf queer.de steht ein kleines bisschen was zur Strafanzeige. Aus irgendeinem Grund ist die die homophobe Hetze einiger Nazis Anlass, in der Kommentarspalte über „die Islamisierung“ zu diskutieren.