Solidarisches Desinteresse

Die Associazione Delle Talpe will mit ihrem Artikel „Falsche Freund_innen“ (im Bremer Extrablatt) eine solidarische Kritik an der Antira Bewegung üben. Tatsächlich belegen sie nur ihr Desinteresse an dieser. Weil das typisch für eine bestimmte Tendenz ist, die kritische Distanz zur Bewegungslinken über alles zu stellen, hier ein kurzer Verriss des Textes. Ich konzentriere mich dabei auf den Aspekt, dass die Autor_innen offenbar wenig Ahnung vom Objekt ihrer Kritik haben, andere Aspekte die ich auch bekloppt finde lasse ich aussen vor.
Neben viel Theorie über Staat und Bürgerliche Subjektbildung (die ich für antideutschen Standard halten würde, etwas viel Freud vielleicht) ist die Kernthese m.E. nach folgende:

Notwendige Kritk an regressiven Ideologiern und Praktiken der subalternen „Anderen“ wird so bagatellisiert bzw. diskreditiert, da der Fokus mancher Bewegungslinken auf dem strukturellem Ausschluss der „Anderen“ diese mit einem emphatischem Subjektbegriff als emanzipatorisch und unschuldig idealisiert.

Als Beispiele werden die „Debatte um die Integration von Migrant_innen, die von kulturalistischer Argumentaiotn […] geprägt ist“ und eine „gewisse Verklärung deklassierter und diskriminierter Subjekte und Bewegungen“ genannt.
Die Intention des Textes, „die Kritik spezieller problematischer Tendenzen in antirassistischen und bewegungslinken Zusammenhängen, keinesfalls aber deren pauschale Diffamierung“, wird damit nicht eingelöst – in keiner Zeile belegen die Autor_innen, wo antirassistische, bewegungslinke Zusammenhänge oder deren Aktivist_innen sich so kulturalistisch oder verklärend geäussert haben, die Kritik geht an der Addressatin vorbei. Damit will ich nicht behaupten, dass das nirgends vorkäme, nur dass die Autor_innen den Beleg für ihre These schuldig bleiben.
Tatsächlich fehlt in diesem Artikel jeder Bezug auf aktuelle und vergangene Themen, Debatten und Auseinandersetzungen der linksradikalen Antira-Bewegung1: Die Karawanetour `07, die Kampagne für ein Bleiberecht, die vielen Debatten im Kontext etwa der Grenzcamps oder Extra meetings. Die Autor_innen haben sich anscheinend nicht nur an keiner der genannten Auseinandersetzung beteiligt, sie haben nicht mal nachgelesen was darüber so geschrieben wurde. Aufrufe, Texte, Artikel oder ähnliches werden in den „Falsche[n] Freund_innnen“ nicht zitiert, dafür die antideutschen Standards (Adorno, Heinrich) und viel Udo Wolter.
Andere Praxen scheinen den Autor_innen interessanter: „Die im […] Sommer 2006 stattgefundenen Demonstrationen gegen den Krieg zwischen Israel und der Hizbullah […] gaben […] genügend Anlass, als progressive Antirassist_innen dagegen aufzubegehren“. Die Autor_innen interessieren sich also am stärksten für die Situationen, in denen Migrant_innen aus ihrer Sicht nicht scharf genug angegangen wurden.
Das ganze hat eine absurde Komik – die Associazione Delle Talpe will aus der Distanz solidarische Kritik an der Antira-Bewegung üben, sind aber so was von distanziert dass sie (scheinbar) nicht wissen was diese eigentlich so macht. Die Autor_innen schreiben auch wieder und wieder, dass sie eine antirassistische Praxis wichtig finden, aber offensichtlich nicht so wichtig dass sie mal zu einem Treffen oder einer Aktion gehen oder auch nur ein paar Texte aus der Bewegung lesen würden. Darüber hinaus dethematisieren sie die eigene Machtposition in rassistischen Hierarchien: Wer fordert, „gleiche Standards der Kritik antiemanzipatorischen Handelns für alles Subjekte“ anzulegen, ohne eine Silbe dazu zu verlieren wer und wie diese Standards aushandelt, meint wohl die eigenen. Die haben dann als „normal“ zu gelten.
Ich sehe dass als symptomatisch für zweierlei – Die Autor_innen legen wert auf ihre Abgrenzung zur Bewegungslinken, deshalb sind Texte über die Antira-Bewegung interessanter als Texte aus derselben2 (oder gar eine Praxis). Das so gezeichnete schiefe Bild der Bewegung, dass die Associazione weiterverbreitet, hat zwar wenig mit der Realität zu tun, legitimiert aber die Abgrenzung. Und zweitens, der Zugang zu politischen Fragen ist ein primär theoretischer.
Antirassismus ist hier eine Ideologie, die dem von den Autor_innen in Anspruch genommenen Universalismus im Wege steht, und keine Praxis mit all ihren komplizierten Widersprüchen. Ideologiekritisch geführte Auseinandersetzungen sind eben einfacher als politisch-praktische Fragen. Aber wenn der Anspruch der ist, eine antirassistische Praxis zu unterstützen, ist die neugierige Frage „Was macht ihr eigentlich so?“ der erste Schritt, und Ärmel hochkrempeln der zweite.

  1. Die Autor_innen stellen Antirassismus in einen antkapitalistischen Kontext, von daher gehe ich davon aus dass tatsächlich die linksradikale Antirabewegung die Hauptaddressatin ist. [zurück]
  2. Nicht, dass eine entsprechend interessierte Lesart nicht auch anhand von Texten aus der Bewegung eine Abgrenzung legitimieren könnte. [zurück]

18 Antworten auf “Solidarisches Desinteresse”


  1. 1 Arakonda 03. Juli 2007 um 16:43 Uhr

    Dein Kommentar deutet eher an, dass entweder viele Debatten komplett an dir vorbeigegangen sind oder du dich da noch nicht mit dem Thema beschäftigt hast. Du sprichst doch selber die Grenzcamps an, wenn du irgendwann zwischen 1998 und 2002 damit was zu tun gehabt hättest, dann wärest du an dieser Debatte nicht vorbeigekommen. Warum gab es denn 2002 die Spaltung? Doch nicht weil irgendwem die Nase der anderen nicht gefiel, sondern genau an dieser Debatte verlief die Trennlinie zwischen den linksradikalen/Autonomen und den Antiragruppen.
    Du hast damals offensichtlich nichts davon mitbekommen, du kannst dir ja nochmal die Reader durchlesen, z.B. der Text, wo die Sexistenclubs The Voice oder Berlin/Brandenburger Flüchtlingsinitiative für sich das Recht zu sexistischem Verhalten herausnehmen und damit argumentiert wird, dass ja jeder Vorwurf an einen Flüchtling automatisch rassistisch sei.
    Lies doch erstmal so Texte, bevor du diese Beispiele heranziehst. Dass Problem ist offensichtlich nicht, dass die Autoren keine Ahnung von dem Gegenstand haben, sondern dass in den ein/zwei Jahren in denen du in dieser Szene rumhüpfst dir diese Debatten noch nicht untergekommen sind(und hättest du damals irgendwas mit Grenzcamp zutun gehabt, dann wäre das ausgeschlossen gewesen, da sie total bestimmend waren).
    Den Autoren kann man sicherlich getrost vorwerfen, dass sie teilweise keine Ahnung von der Bedeutung der Fremdwörter haben, die sie so in den Raum schmeißen, aber dass sie den Zustand in Teilen der Antira-Szene(vor allem in dem Teil, der mit Migranten arbeitet) verkennen würden ganz sicher nicht.

  2. 2 Administrator 03. Juli 2007 um 17:24 Uhr

    Lies du erstmal, was ich geschrieben habe:“Damit will ich nicht behaupten, dass das nirgends vorkäme, nur dass die Autor_innen den Beleg für ihre These schuldig bleiben.“
    Anstatt an konkreten Beispielen darzulegen, was wann wo Scheisse lief, und warum, stellen sie ihren Vorwurf ganz allgemein in den Raum.
    Und ihr Text scheint sich nur an weisse Antiras zu richten, es ist immer davon die Rede dass die „Anderen“ in Schuz genommen werden, The Voice oder FIB werden nicht mal angesprochen. Ach ja, dass die zum Teil Mist von sich gegeben haben will ich nicht abstreiten, die Behauptung das seien „Sexistenclubs“ halte ich so für Scheiss. Dass an der Definitionsmacht von Opfern sexualisierter Übergriffe gezweifelt wird, ist Scheisse – aber kein alleiniges Phänomen von Migrant_innen selbstorganisierungen, auch nicht in der Linken.

  3. 3 Arakonda 03. Juli 2007 um 18:00 Uhr

    Du stellst fest, dass sie den Beleg für ihre These schuldig bleiben und folgerst, dass es ja nur ein seltenes Phänomen ist.
    Ich würde hingegen behaupten, dass sie die Belege deshalb schuldig bleiben, weil diese Debatte über Jahre die bestimmenste Debatte in diesem Kontext war und diese Belege so zahlreich sind, dass es eine Farce wäre da drei rauszugreifen. In einem Text über die Hamas ist es auch witzlos anhand von zwanzig Belegen zu zeigen, dass sie antisemitisch ist. Genauso ist es witzlos Belege dafür zu sammeln, dass für große Teile der Antira-Bewegung diese Behauptungen zutreffen, wenn es für dich und dein Umfeld nicht zutrifft, dann ist das die Ausnahme von der Regel.

    Ich bin weit davon entfernt, so eine Stigmatisierung herbeizuschreiben, nachder Migrant_Innen sexistisch sind im Gegensatz zur deutschen Linke. FIB wird sich vom Sexismusfaktor nicht groß von z.B. der ALB unterscheiden(wobei die ALB-Macker da linksradikal sozialisiert eher wissen, was geht und was nicht). Es wäre auch eigentlich nur einen Kommentar wert, wie er für zig andere Gruppen auch wert wäre.
    Meine Kritik zielt nicht auf diese Gruppen, an denen arbeite ich mich nicht ab, meine Kritik zielt auf die Antira-Gruppen, die mit solchen Gruppen zusammenarbeiten. Antira-Gruppen bestehen in sehr vielen Fällen zur großen Mehrheit aus genau den Menschen, die jeden Sexismusverdacht innerhalb der deutschen Linken mit größter Vehemenz angehen. Das ist der Punkt, der mich stört, dass eben die Elche, die, wenn der Täter als weiß identifiziert wird mit größter Vehemenz gegen ihn vorgehen, auf der anderen Seite, wenn er als nicht-weiß identifiziert wird, kein größeres Problem mit ihm haben. Mit anderen Worten, dass Gruppen, die vehement den Ausschluss der ALB fordern würden(oder gefordert haben) gar kein Problem damit haben, mit FIB oder The Voice zusammenzuarbeiten.
    Ich wäre dann eher für den Ausschluß von so Gruppen unabhängig von dem Ahnennachweis ihrer Mitglieder, aber eine Position, die Menschen nicht anhand von rassisitischen Kriterien in Gut und Böse einsortiert, wird leider in der Antira-Bewegung nicht gern gesehen.

  4. 4 Administrator 04. Juli 2007 um 13:30 Uhr

    Also, du siehst das am Werk, was die Autor_innen des von mir zitierten Textes als „emphatischen Subjektbegriff“ (die, auf die mensch sich bezieht, müssen „gut“ sein, also werden sie auch immer so wahrgenommen) bezeichnen, wie stehts mit Kulturalismus? Siehst du den auch in der Anitra Bewegung?

    „…eine Position, die Menschen nicht anhand von rassisitischen Kriterien in Gut und Böse einsortiert, wird leider in der Antira-Bewegung nicht gern gesehen.“ Sehe ich anders, und die von dir angesprochenen Punkte sind auch etwas komplizierter als das.

    Zum Thema Elche – Habe ich so noch nicht beobachtet. Ich habe schon von gegenteiligen Beobachtungen gehört, dass nicht-weisse sich weniger rausnehmen konnten ohne angegangen zu werden. Geben tut es vermutlich beides, der springende Punkt ist doch das warum. Und da glaube ich, dass das einfach viel mit einer gewissen Befangenheit zu tun hat. Du bist auf blöd in einer Situation, in der dein Gegenüber auf die Unterstützung durch dich oder deine Genoss_innen angewiesen ist – wie gehst du mit dieser Machtposition um?

    Zum Thema Zusammenarbeit – Der Vergleich ALB – The Voice zieht nicht, ersteres ist eine Selbstorganisierung von Flüchtlingen aus einer beschissenen Position heraus, du kannst von Voice Leuten nicht erwarten dass sie zur nächsten Organisation wechseln – welche denn? –, wenn ihre Gurus sich beschissen äussern. Wenn eine Berliner Antifagruppe groben Scheiss baut, gibt es noch 50 andere wo hin die Leute die damit nicht einverstanden sind wechseln können. Zweitens sind die verbindenden Elementn in einer Autonomen Politgruppe Inhalte und Freundschaftsklüngel, in einer Gruppe wie the Voice erstmal die eigene Situation. Damit kannst du einer Antifagruppe mehr Homogenität unterstellen.
    In meinen Augen ist es ein echter politischer Fortschritt, dass die linksradikale Antirabewegung so eng mit Flüchtlingsselbstorganisierungen zusammen arbeitet, zum Teil mit ihnen verschmolzen ist. Nur so ist antirassistische Politik jenseits von paternalistischer Stellvertretung möglich. Wenn du forderst, dass aufzugeben spielst du Antisexismus gegen Antirassismus aus, also dasselbe mit umgedrehtem Vorzeichen was du den Elchen vorwirfst. Und das kanns nicht sein.

  5. 5 Arakonda 04. Juli 2007 um 19:47 Uhr

    Also, du siehst das am Werk, was die Autor_innen des von mir zitierten Textes als “emphatischen Subjektbegriff” (die, auf die mensch sich bezieht, müssen “gut” sein, also werden sie auch immer so wahrgenommen) bezeichnen,
    Einmal ist es sicherlich ein Punkt, dass sich in der Antira-Bewegung auch Leute sammeln, deren Interesse, Begehren, Sehnsucht,… auf das Fremde, das Exotische ausgerichtet ist. Das war bei der Antiimp-Bewegung ja ähnlich, es war nicht eine reine politische Theorie, sondern hatte häufig auch eine soziale Ebene(Arbeitsbrigaden,…). Wenn mensch also ohnehin „exotische“ Menschen spannend, toll, erotisch,… findet, dann ist es natürlich nur ein kleiner Schritt dahin, sie auch, im Gegensatz zu den übrigen(mit denen mensch täglich zu tun hat und deshalb der Blick nicht mehr so „verblendet“ sein kann), per se als gut anzusehen.
    Dies trifft sicherlich auf einen wahrnehmbaren Teil, aber halt nur auf einen Teil zu.
    Im Allgemeinen ist es nicht der Punkt, dass diejenigen, auf die sich bezogen wird als gut angesehen werden, sondern der Punkt ist, dass „Opfer nicht gleichzeitig Täter sein können“ und folglich gut sind.
    Plastisch: ein Flüchtling, der hier rassistisch behandelt wird, kann nicht gleichzeitig auch rassisitisch sein oder sein Sexismus ist seiner rassisitischen Unterdrückung geschuldet.
    Dies ist wohl das Hauptproblem, Menschen werden nicht als Subjekte wahrgenommen, sondern nur als Objekte, als Opfer des weißen Rassismus. Dass sie darüberhinaus natürlich widerlichste Rassisiten, Sexisten usw. sein können, wird nicht gesehen.
    Eine nichtpaternalistische Haltung würde aber Menschen immer als handelnde Subjekte sehen, die dann auch für ihr Tun verantwortlich sind.
    So stört es die Verfechter einer solchen paternalistischen Haltung überhaupt nicht, wenn der 15jährige Fascho angegangen wird, ohne dass auch nur eine Sekunde auf seine beschissene Kindheit geguckt wird, einen Migranten darf mensch aber nicht an seinem Handeln messen, da er ja Opfer der rassistischen Zustände ist.

    wie stehts mit Kulturalismus? Siehst du den auch in der Anitra Bewegung?
    Kulturalismus in dem Sinne, dass Verhalten, Denken,… einer kulturelle Identität zugeschrieben und damit entschuldigt wird sehe ich selten(ein Beispiel wäre die höchst humoristische Fleischdebatte auf den Grenzcamps), es wird mehr mit einer Opferidentität argumentiert, wenn es jetzt Initiativen geht, die konkret Antira machen.
    Ganz anders sieht es aus, bei den Gruppen, deren Schwerpunkt nicht auf konkreter Opferarbeit, sondern auf Colonial studies ausgerichtet ist, da hat mensch es mit Kulturalismus in Reinform zu tun(z.B. die Berliner ARI).

    Zum Thema Elche – Habe ich so noch nicht beobachtet. Ich habe schon von gegenteiligen Beobachtungen gehört, dass nicht-weisse sich weniger rausnehmen konnten ohne angegangen zu werden. Geben tut es vermutlich beides, der springende Punkt ist doch das warum. Und da glaube ich, dass das einfach viel mit einer gewissen Befangenheit zu tun hat. Du bist auf blöd in einer Situation, in der dein Gegenüber auf die Unterstützung durch dich oder deine Genoss_innen angewiesen ist – wie gehst du mit dieser Machtposition um?
    Ich würde dir an dieser Stelle recht geben, natürlich spielen da auch solche Gründe mit rein, das ändert aber nichts daran, dass Menschen, die da andere Kriterien anlegen sich damit komplett unglaubwürdig machen(und damit auch antisexistische Positionen(wenn es die sind, die sonst am lautesten schreien) und das ist der eigentliche Punkt, den ich bedaure)).
    Flüchtlinge sind natürlich wegen ihrem Flüchtlingsstatus noch keine guten Menschen, sie sind natürlich nicht antisexistischer, antirassitischer,… als irgendwelche Dorfdeppen aus Meckpom, woher auch? Wenn man aber jetzt Massstäbe an sie anlegt, die sich von denen, die an den Dorfdeppen aus Deutschland angelegt werden unterscheiden ist man natürlich knietief im Positivrassismus drin, denn das Verhalten ist ja keine Folge des Rassismus.
    Es müssen für Menschen, die sich selber als linksradikal sehen eigentlich klare Grundsätze in Bezug auf Antisexismus, Antirassismus,… geben und die sind auch nicht verhandelbar, je nach Schwere der Kindheit des Täters. Wenn sich jemand als antisexistisch begreift, dann bedeutet das, eine Tat unabhängig von dem Täter zu bewerten und die Konsequenzen zu ziehen. Das Warum des Täters kommt höchstens bei der Täterarbeit ins Spiel und darf für die Bewertung des Geschehnisses und der Konsequenzen keine Rolle spielen.

    Zum Thema Zusammenarbeit – Der Vergleich ALB – The Voice zieht nicht, ersteres ist eine Selbstorganisierung von Flüchtlingen aus einer beschissenen Position heraus, du kannst von Voice Leuten nicht erwarten dass sie zur nächsten Organisation wechseln – welche denn? –, wenn ihre Gurus sich beschissen äussern. Wenn eine Berliner Antifagruppe groben Scheiss baut, gibt es noch 50 andere wo hin die Leute die damit nicht einverstanden sind wechseln können. Zweitens sind die verbindenden Elementn in einer Autonomen Politgruppe Inhalte und Freundschaftsklüngel, in einer Gruppe wie the Voice erstmal die eigene Situation. Damit kannst du einer Antifagruppe mehr Homogenität unterstellen.
    The Voice ist so weit ich das mitbekommen habe auch genauso ein Freundschaftsklüngel und es geht doch genauso um Inahlte, wenn sie auch aus der eigenen Betroffenheit folgen und nicht aus einem abstrakten Wunsch nach Veränderung. Und aus einer Gruppe nicht rauszugehen, nur weil keine andere existiert halte ich für ein schwaches Argument, im übrigen teile ich deine These absolut nicht, dass es eine total fitte The Voice Basis gibt und nur vereinzelt ein paar krude Deppen in führender Position, eher im Gegenteil.
    Noch einmal: Flüchtlinge sind im Durchschnitt Menschen, die sich aus allen Kreisen eines Trikont-Landes rekrutieren, darunter wird es auch ein zwei fitte Läute geben, aber wenn du jetzt zufällig aus MeckPom Männer zwischen 18 und 30 raussuchst, dann hast du 98 Arschlöcher und zwei nette und das ist doch nicht anders, wenn du sie dir aus Sierra Leone statt Meck-Pom nimmst. Und da sich, wie du richtig anmerkst TheVoice oder FIB eben aus Leuten rekrutieren nicht wegen einer gleichen guten politischen Zielsetzung, sondern aus dem eigenen Interesse, ist das Verhältnis wohl ähnlich.(Das ist sicherlich auch Grund für das gelebte paternalistische Verhältnis(das den eigenen Ansprüchen ja eben nicht gerecht wird), denn eine Gruppe aus 98% Arschlöchern als Subjekte zu betrachten kann man eigentlich nur mit der besseren Bewaffnung). Es gibt eben keine fitte antisexistische Flüchtlingsgruppe, sondern nur Gruppen, die aus ihrem eigenen egoistischen Interessen handeln(was hier nicht als Vorwurf gedeutet werden soll) und wer sich mit diesen Gruppen abgibt nimmt ähnlich viel Sexismus in Kauf, wie als wenn er sich mit ner Bürgervereinigung aus MeckPom zusammensetzt.

    In meinen Augen ist es ein echter politischer Fortschritt, dass die linksradikale Antirabewegung so eng mit Flüchtlingsselbstorganisierungen zusammen arbeitet, zum Teil mit ihnen verschmolzen ist.
    In meinen Augen ist das pure Regression, wie ich gerade dargelegt habe: eine Antira-Gruppe, die das tut, muss sehr viel ausblenden und muss zwangsläufig andere Masstäbe anlegen, da es eben keine fitten Flüchtlingsgruppen gibt und wird damit in Bezug auf ihre antisexistischen,… Standpunkte total unglaubwürdig.

    Nur so ist antirassistische Politik jenseits von paternalistischer Stellvertretung möglich. Wenn du forderst, dass aufzugeben spielst du Antisexismus gegen Antirassismus aus, also dasselbe mit umgedrehtem Vorzeichen was du den Elchen vorwirfst. Und das kanns nicht sein.
    Nein, für mich heißt halt Antirassismus nicht in der Arbeit mit konkreten Menschen sein Gewissen zu beruhigen, das scheint aber für dich der einzig mögliche Antirassismus zu sein und da widerspreche ich. Für die Linksradikale Szene müßte es eher der Anspruch sein, einen Antirassismus auszuüben, der sich nicht darin ergeht mal eine Abschiebung um zwei Wochen hinauszuzögern, sondern der das Denken in Kategorien dekonstruiert, das wäre ein Überwinden des Bestehenden, hingegen unterscheidet sich der jetige Antirassismus inhaltlich nicht von der Arbeit von irgendwelchen Linksliberalen.

    Ich möchte einen Antirassismus, der rassisitisches Denken angeht und nicht durch seine Antiraarbeit dieses Denken, also die Unterteilung in Menschenrassen(!) noch fortschreibt, aber das ist leider der aktuell praktizierte Antirassismus fast aller Gruppen.

  6. 6 lysis 05. Juli 2007 um 3:21 Uhr

    Vielleicht mal ganz interessant dazu, sich ein paar grundsätzliche Gedanken über das Verhältnis von kulturellem Rassismus und antirassistischer Praxis zu machen.

  7. 7 Administrator 05. Juli 2007 um 11:38 Uhr

    Huiuiui – das wird ganz schön viel, und es geht ganz schön weit weg vom Thema des eigentlichen postings. Arakonda, warum blogst du eigentlich nicht selber, wenn du so viel zu sagen hast? Dann wird die Diskussion auch nicht so Dialogmässig.

    „Behehren des Fremden“ oder wie auch immer – gibt es in der Antirabewegung sicher, ist auch ein Problem. Aber das hast du potentiell überall, in unsere Gesellschaft kriegt mensch das so mit. Wenn du mit Personen, auf die du dieses Begehren projizieren kannst, in einem Raum sitzt, fällt es vielleicht eher auf. Aber nochmal, was du da schilderst ist blanker Rassismus und ein echtes Problem.

    Dann nimmst alle ausserhalb der linken Szene als Arschlöcher war, und innerhalb dieser mindestens noch die ALB. Und die Einschätzung teile ich einfach nicht.

    Zuletzt tust du so, als würde der gängige Antirassismus die Unterteilung in Menschenrassen generell fortschreiben, und diese These halte ich erstmal für Balla-balla.

    3 Knackpunkte zwischen uns sind doch „Umgang mit Täter-Opfer Verhältnis“, „gleiche Kriterien für gleiches Verhalten“ und die Frage, ob eine sinnvolle Praxis jetzt das dekonstruieren von Kategorien ist oder die Unterstützung von konkreten Alltagskämpfen ist.
    Zum ersten Punkt haben wir andere Erfahrungen gemacht und schätzen diese auch noch verschieden ein, das Fass mache ich vielleicht ein anderes Mal wieder auf.
    Zun zweiten Punkt liefere ich vielleicht mal eine Anekdote nach.
    Zum dritten Punkt – Dass durchaus mehr rumkommen kann, als eine Abschiebung um 2 Wochen zu verhindern, könntest du wissen, bist ja nicht auf der Brennsuppen dahergeschwommen. Aber mei, wenn es dir als Praxis genügt in deinem Lesekreis gemächlich vor dich hin zu dekonstruieren, kann ich dich auch nicht umstimmen. Da kannst du nicht viel falsch machen, hat auch was für sich.

    Nur – rassistisches Denken angehen ist schön und gut, aber um Lagerzwang und Arbeitsverbote und und und wegzukriegen (und Bleiberecht her!) braucht es auch konkreten politischen Druck.

  8. 8 rudofl 05. Juli 2007 um 11:57 Uhr

    arakonda, was du vorschlägst ist eine um sich selbst kreisende szenedebatte mehr. was ändert sich denn in der gesellschaft schon groß, nur weil es eine szene gibt, die total reflektiert sexismus und rassismus dekonstruiert, sich aber nicht entblödet, auch mal mit menschen ausserhalb dieses zusammenhangs zu diskutieren? aber das würde ja die „mindeststandards“ gefährlich aufweichen, man würde sich mit den 98% arschlöchern gemeinmachen etc. das ist übrigens ein grund, warum ich auf „linksradikale“ kleingruppen-szene-scheisse keinen bock mehr habe. da laufen ständig so pseudodebatten über „sexismus in der szene“, aber das tatsächliche ausmaß von sexismus in der gesellschaft wird dadurch nicht im mindesten reflektiert. das ist ein typisches beispiel für den fahndungsstandpunkt, den ja auch gerade antisexist_innen so prima drauf haben. ich erinnere da noch so ein plakat aus einer linken wg-küche: „auch dein vater, bruder, freund… könnte ein vergewaltiger sein.“ mit diesem wunderschönen konjunktiv! das ist keine emanzipatorische politik, sondern alternative moral. mithin der hauptgrund (mindeststandards!), warum die radikale linke es immer vorzieht in ihrer kuschligen widerspruchslosigkeit zu bleiben, statt gesellschaftlich zu intervenieren.

  9. 9 Administrator 05. Juli 2007 um 12:14 Uhr

    Um mal zurück zum eingangs von mir kritisierten Text zu kommen, der Witz ist doch, dass sie Äusserungen, die in den Mainstream Debatten um „Paralellgesellschaften“ gefallen sind, der Antirabewegung in die Schuhe schieben, die sich faktisch mit völlig anderen Sachen auseinandergesetzt hat.
    Der universalistische Antirassismus, den sie einfordern, ist doch bei Antiras schon präsent, dazu Lysis:

    Demgegenüber war in der linken antirassistischen Praxis weiterhin ein universalistischer Antirassis­mus hegemonial, der beispielsweise in der Kritik an den diskriminierenden Praktiken des deutschen „Ausländerrechts“, am entwürdigenden Umgang mit Flüchtlingen in Sammelunterkünften, an der restriktiven Asylrechtspraxis, an der Abschiebung durch deutsche Behörden sowie an rassistischen Übergriffen auf Migrant_innen und Nicht-Weiße mündete. Im großen und ganzen kann man hier von einer Kritik an der Produktion von rassistischen Ausschlüssen qua Hautfarbe und Staatsbürger­schaft reden. Verhandlungen um „Vielfalt“ und „kulturelle Differenz“ spielten in diesem Diskurs dagegen so gut wie gar keine Rolle.

  10. 10 abdel kader 05. Juli 2007 um 12:54 Uhr

    Aufrufe, Texte, Artikel oder ähnliches werden in den “Falsche[n] Freund_innnen” nicht zitiert, dafür die antideutschen Standards (Adorno, Heinrich) und viel Udo Wolter.

    Michael Heinrich ist kein antideutscher Standard.
    Sortiere diesen guten Menschen nicht in die falsche Schublade ein!

    Adorno mag manchem post-antideutschen Unsinn Vorschub geleistet haben, dennoch stehen viele „Basisbanalitäten“, wie sie es selbst nennen, der Antideutschen, nämlich die Beigeisterung für „Zivilisation“ und „Fortschritt“ in einem ziemlichen starken Widerspruch zu dem was Adorno vertreten hat.

  11. 11 Arakonda 05. Juli 2007 um 13:10 Uhr

    Arakonda, warum blogst du eigentlich nicht selber, wenn du so viel zu sagen hast? Dann wird die Diskussion auch nicht so Dialogmässig.

    Mir geht es um ein Wirken auf die Szene, auf die Debatten und nicht um Selbstdarstellung. Deshalb kommentiere ich mal hier und da.

    Dann nimmst alle ausserhalb der linken Szene als Arschlöcher war, und innerhalb dieser mindestens noch die ALB. Und die Einschätzung teile ich einfach nicht.
    Naja, was heißt Arschlöcher, das war vieleicht zu pointiert geschrieben, aber dass 98% nicht die Standards, die eigentlich in der Linksradikalen Szene gelten sollten, erfüllen ist doch relativ unbestritten.
    Mir geht es auch nur um den Punkt, unabhängig von konkreten Zahlen, dass es eine Spezialität von Antirassisten ist, Menschen anhand von ihrer Hautfarbe in diejenigen mit denen man was zu tun haben kann und diejenigen mit denen man nichts zu tun haben will zu selektieren. Kein engagierter Antirassist könnte es sich vorstellen nach Meckpom zu gehen und dort mit Leuten zusammenzuarbeiten, nur weil sie dort wohnen.
    An einen Flüchtling werden keine anderen Kriterien gestellt, als eben sein Flüchtlingsstatus, er kann vor der Verurteilung wegen einer Vergewaltigung geflohen sein, er kann ein Massenmörder sein oder kann das letzte sexistische Arschloch sein. Das was bei Weißen niemals durchgehen würde, wird da akzeptiert und damit werden andere Ausschlüsse für die Leute, die sich das nicht geben können oder wollen produziert.

    „Zuletzt tust du so, als würde der gängige Antirassismus die Unterteilung in Menschenrassen generell fortschreiben, und diese These halte ich erstmal für Balla-balla.“
    Natürlich hat der Antirassismus nicht diese Diskursmacht, dass er an dieser Fortschreibung großen Anteil hat. Aber es ist eine Fortschreibung, wenn in Menschen selektiert wird, wenn also Menschen je nach Hautfarbe unterschiedlich behandelt werden. Worauf ich an der Stelle aber hinauswill ist, dass der praktizierte Antirassismus vorallem keine Überwindung des Rassismus zum Ziel hat, sondern nur seine karitative Ausgestaltung, wenn das Recht auf Bewegungsfreiheit, das Recht auf Freizügigkeit oder welches Recht auch immer eingefordert wird, so sind dies alles Dinge, die trotz weiter bestehendem Rassismus zugestanden werden könnten, sie ändern also am Rassismus nichts.
    Deshalb müßte eine linksradikale Position Rassismus dekonstruktivistisch auf einer höheren Ebene überwinden, nämlich mit der Feststellung, dass Menschen ja auch nicht an der Ohrform selektiert werden.

    Zum dritten Punkt – Dass durchaus mehr rumkommen kann, als eine Abschiebung um 2 Wochen zu verhindern, könntest du wissen, bist ja nicht auf der Brennsuppen dahergeschwommen. Aber mei, wenn es dir als Praxis genügt in deinem Lesekreis gemächlich vor dich hin zu dekonstruieren, kann ich dich auch nicht umstimmen. Da kannst du nicht viel falsch machen, hat auch was für sich.
    Also zum einen habe ich in diesem Leben noch keinen Lesekreis von innen gesehen, irgendwie habe ich bisher kein Buch in den Händen gehabt, wo es eines Lesekreises bedurft hätte um das zu verstehen.
    Und mir geht es ja eben gerade nicht um eine akademische Debatte, sondern um eine, die sich auch wieder auf die Praxis auswirkt.
    Und dass nicht viel mehr als die Abschiebung um zwei Wochen zu verzögern, durch den praktizierten Antirassismus erreicht wird, könntest du auch wissen.

    Nur – rassistisches Denken angehen ist schön und gut, aber um Lagerzwang und Arbeitsverbote und und und wegzukriegen (und Bleiberecht her!) braucht es auch konkreten politischen Druck.
    Aber, du wirst solange es rassistisches Denken gibt, Formen von Repression gegen die anderen haben. Du beseitigst mit dem Lager also nicht den Rassismus, sondern das Lager wird genau in dem Moment nicht mehr benötigt, wenn es eine neue Variante der Kontrolle gibt.

    @rudofl
    Ja, mein Ansatz ist der, auf die linksradikale Szene zu wirken und versuchen, dass es irgendwann erstmal eine gute Theorie gibt, aus der heraus eine Praxis folgen kann, die wirklich zum Umsturz aller Verhältnisse führen kann. Das jetzt auf diese Gesellschaft einwirken überlasse ich den Sozialdemokraten. Hier und jetzt eine Revolution würde direkt in den Gulag führen, insofern verzichte ich dankend, da ich ahne wen es dann treffen wird.

    @bkpnk Das was Lysis beschreibt ist halt ein karitativer Antirassismus, der genauso von den Grünen postuliert werden könnte(und wurde) und der nicht im Entferntesten dazu geeignet ist irgendwas an den Verhältnissen zu ändern.

  12. 12 schnitzel 05. Juli 2007 um 14:13 Uhr

    Warum auf Arakonda eingehen? Der fühlt sich als „Weißer“ diskriminiert und will als „Deutscher“ auch endlich mal die Ausländer kritisieren dürfen – oh, welch ein Tabubruch :(

  13. 13 Arakonda 05. Juli 2007 um 15:59 Uhr

    Hallo schnitzel,
    ich unterstelle dir nicht allzuviel Intelligenz, weshalb ich es auch vorziehe hier keine Diskussion mit dir zu führen, deshalb nur zwei Anmerkungen:
    -ich kritisiere Menschen, wenn es mir beliebt und lasse es mir von niemandem Vorschreiben, ob ich das darf oder nicht und ich kritisiere Menschen für ihr tun, unabhängig davon, ob du sie als Ausländer siehst.
    -und dass ich mich als „Weißer“ diskrimiert fühle, naja, nicht so wirklich.

    Im Übrigen, woher kennen Sie mich eigentlich, da sie ja über meine Hautfarbe und Nationalität bestens im Bilde sind? Aus dem Niveau ihrer Zeilen schließe ich, dass Sie mir relativ unbekannt sein dürften?!

  14. 14 Schnitzel 05. Juli 2007 um 16:30 Uhr

    „Wurscht“, halts Maul und verpiss Dich wieder ins ADF…

  15. 15 Arakonda 05. Juli 2007 um 16:51 Uhr

    Oh Herr Schnitzel,
    da sind Sie aber einem kapitalem Bock aufgesessen, war wohl doch nicht so weit her mit unserer Bekanntschaft und mit ihrem Wissen um meinen Pass?!

  16. 16 Administrator 05. Juli 2007 um 18:42 Uhr

    @schnizel & arakonda – Hörts mal auf mit dem albernem hickhack.

    @abdel kader – mit antideutsche Standards meine ich hauptsächlich, dass der gerne von denen zitiert wird.

    @arakonda – du machst 3 Fehler, die so häufig sind (nicht nur bei dir) dass ich vielleicht mal einzeln was dazu schreibe. Das ist erstens, mit der Praxis auf die richtige Theorie zu warten, zweitens sich selbst keinerlei politische Stärke zutrauen angesichts monolithisch erscheinender Machtblöcke in Form von Staaten und Institutionen weil diese drittens eh nur ewigwährende Strukturprinzipien exekutieren. Wie gesagt, ich schreib zu den einzelnen Punkten mal einzeln was, also lass mal die diskussion nicht noch weiter ausfransen.

  17. 17 Arakonda 05. Juli 2007 um 19:23 Uhr

    Ok, abschließend kann ich mir dann folgendes aber nicht verkneifen:

    @bknpnk – du machst 2 Fehler, die extrem häufig sind (nicht nur bei dir). Das ist erstens, eine Praxis ohne wirkliche Theorie zu haben und deshalb eine relativ sinnfreie Praxis zu verfolgen, zweitens sich selbst eine politische Stärke zutrauen angesichts monolithisch erscheinender Machtblöcke in Form von Staaten und Institutionen und jedes kleinste Zugeständnis als Zeichen der eigenen Stärke zu werten.

  1. 1 “Solidarisches Desinteresse” // Lysis Pingback am 04. Juli 2007 um 23:57 Uhr
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