Moscheebau & Faschowahlkampf in München

Die geplante Moschee in Sendling wird vermutlich ein wichtiger Teil des Fascho-Wahlkampfes in München 2008, bei dem auch die Fascho-Liste „pro München“1 antritt. Dabei könnte es interessant sein, einen Blick nach Berlin zu werfen, auf die Auseinandersetzungen in Heinersdorf. Um Fragen bezüglich antiislamischen Rassismus kommen wir vermutlich kaum rum. Die gestrige Veranstaltung im fernen Berlin zum Thema dürfte interessant sein. Mischnitte sind angkündigt, und scheinbar wars gut.

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10 Antworten auf “Moscheebau & Faschowahlkampf in München”


  1. 1 Administrator 11. Mai 2007 um 13:02 Uhr

    Ein weitere Artikel über die Veranstaltung ist auf der Tapete:
    http://bauhaustapete.blogsport.de/2007/05/11/machtvolles-schweigen/

  2. 2 abdel kader 11. Mai 2007 um 19:50 Uhr

    Danke für dein Trackback.
    Es ist immer interessant verschiedene Städte zu vergleichen.
    Im Kf ging es auch mal kurz um die Münchener Moschee.
    Ist es dort so, dass nur die Nazis dagegen mobilisieren oder auch die so genannte „Zivilgesellschaft“? In Berlin geht das ja vor allem von dieser Bürgerinitiative aus.

  3. 3 Administrator 12. Mai 2007 um 12:05 Uhr

    Den Kf-thread hab ich noch nicht gelesen.
    Von einer organisierten, zivilgesellschaftlichen Mobilisierung gegen die Moschee weiss ich nichts.
    Die Geschichte in aller Kürze ist die, dass der Plan die Moschee zu bauen öffentlich wurde. Bei einer Bürger_innenversammlung oder so haben sich scheinbar etwas mehr als die Hälfte der Anwesenden gegen die Moschee ausgesprochen, laut Zeitungsmeldung hatten sie Angst um die Parkplätze die verlorengehen könnten. Vom OB (Ude, SPD) kam ziemlich schnell ein ok zur Moschee. Dieses wurde dann von der Landtags-CSU gekippt (irgendwelche Planungsrechtlichen Sachen). Dann wurde im Stadtrat beschlossen, ein reguläres Planungsverfahren (oder so ähnlich) laufen zu lassen – mit Stimmen der CSU. Meinem Verständnis nach ist damit noch nichts sicher, aber es gibt eine realistische Chance dass das Ding gebaut wird. Für den aktuellen Stadtratsbeschluss hat auch de Wunsch, bzw. die Vereinbarung der grossen Parteien eine Rolle gespielt, das Thema Moschee aus dem Wahlkpampf heraus zu halten. Ich kann mir kaum vorstellen dass die CSU auf dieses Theam verzichten wird, auch wenn sie es jetzt sagen.
    Und die Faschos? Bei der Bürgerversammlung waren wohl welche da und haben auch versucht Stimmung zu machen gegen die Moschee. In der Umgebung gab es immer wieder Flugblattaktionen von Faschos, ich weiss grad nicht ob unter dem Label „NPD“ oder „Pro München“ – da gibts eh grosse Schnittmengen. Mit dem jüngsten Stadtratsbeschluss sehen sie sich als die einzigen, die konsequent gegen die Moschee sind. Das ist vielleicht der einzige Punkt unter „8. Zuwanderung und Multi-Kulti“ in ihrem Programm (URL unten) wo sie sich rechts von der CSU profilieren können.
    Soweit in aller Kürze, ein paar Sachen müsste ich genauer nachgucken, und das wird in der nächsten Zeit nix.

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  4. 4 Eugen 22. August 2007 um 21:02 Uhr

    Warum sollten ausgerechnet Faschisten etwas gegen Muslime haben, sie befinden sich doch eigentlich schon immer im besten Einvernehmen „als Bündnisgenossen im Kampf gegen das internationale Judentum“ (Zitat Hitler). Er ließ doch bereits in den 40er Jahren in Dresden eine Mullahschule errichten um für seine muslimischen SS-Divisionen Feldgeistliche auszubilden.
    Die muslimischen Staaten dankten es Hitler nach dem Kriege, daß er so viele Juden umgebracht hatte und gewährten vielen der gesuchten Naziverbrecher Heimstatt in ihren Ländern.
    Auch in neuerer Zeit finden viele Kontakte zwischen Vertretern der Muslime in Deutschland und aus anderen Regionen mit den Vertretern der Neonazi-Szene statt. Man beobachte die vielen iranischen Fahnen und die palästinensichen Terroristenfeudel auf den Köpfen der Demonstranten dei Nazi-Umzügen.
    Da besteht ein Schulterschluß zwischen zwei, einander sehr ähnlichen Ideologien. Von Feindschaft keine Spur.

  5. 5 Administrator 28. August 2007 um 10:09 Uhr

    @ eugen
    Warum sollten ausgerechnet Faschisten etwas gegen Muslime haben? Weil Faschos „ihre Kultur“ gegen alles was als fremd wahrgenommen wird verteidigen wollen, mit allen Mitteln. Weil Faschos Rassisten sind, und das Labels „Moslem“ hierzulande auch das Label „nicht deutsch“ beinhaltet.
    Du kannst auch mal Primärquellen heranziehen – die URL vpm Programm von pro münchen steht da, lies doch mal nach warum sie gegen die Moschee sind.
    Die positiven Bezüge, die Nazis zum Teil auf Islamsiten haben (vor allem wenn sie in fernen Ländern sind und gegen Juden oder die Amis kämpfen) sind halt nur der eine Teil eines Eiertanzes zwischen Bewunderung und Hass.

    Auf deinen kulturalistisch-rassistischen Quark einzugehen ist mir gerade zu mühselig, vielleicht bildest du dich mal selber mit ein paar schlauen Texten zu Rassismus ohne Rassen, Kulturalismus/Kulturalistischer Rassismus oder Orientalismus weiter?

  6. 6 Metin Tütüncular 11. September 2007 um 17:19 Uhr

    “ … aber es gibt eine realistische Chance dass das Ding gebaut wird.“

    Was ist das Ding hey Mann? Willst du den Propheten beleidigen? Was bist du denn für ein Arsch? Pass auf Mann!

  7. 7 difficultiseasy 11. September 2007 um 19:06 Uhr

    fake-kommentar?

  8. 8 Administrator 11. September 2007 um 19:31 Uhr

    @ diffi – keine Ahnung. War aber auch einer meiner ersten Gedanken. Punkt ist, das istein isolierter, anonymer Kommentar – auch als nicht-Fake hätte der keine Beweiskraft für irgendwas, sogesehen ist mir das wurst. In punkt pöbeln hats aber der poster nahe an meine Zensurgrenze herangeschafft …

  1. 1 Klare Positionen gegen antideutsche Stereotype « Watchblog Islamophobie Pingback am 14. Juni 2007 um 20:49 Uhr
  2. 2 Mixed picks #4 « bikepunk 089 Pingback am 17. Juni 2008 um 13:47 Uhr
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