„…mit ihrer Hände Arbeit“

„Wollen sie, mit ihrer Hände Arbeit, all die versorgen die zu uns wollen?“

So fragte mich ein Oberföhringer Spiesser bei einer Kundgebung anlässlich der Ereignisse von Ceuta und Melilla. Die Kundgebung richtete sich gegen das brutale Vorgehen von spanischen und marokkanischen Behörden gegen Flüchtlinge. Auch als Übung für den Aktionstag kommendes Wochenende – was würdet ihr darauf antworten?


6 Antworten auf “„…mit ihrer Hände Arbeit“”


  1. 1 Peter 09. Januar 2008 um 14:09 Uhr

    Die frage erscheint berechtigt; man wird die porbleme Afrikas nicht dadurch lösen, dass man alle, die sich dort inNot befinden, nach Europa schafft und von der Fürsorge leben lässt.

    Was hast du denn auf die Frage geantwortet?

  2. 2 Administrator 09. Januar 2008 um 14:47 Uhr

    Da stellt sich mir als erstes die Frage – willst du, Peter, mit eigenen Händen all die ins Meer werfen, die sich auf den Weg nach Europa machen? Oder, bezogen auf Ceuta und Melilla, worum es damals ging, mit einem Gewehr unbezahlten Dienst bei der Guardia Civil schieben? Oder einen der Busse fahren mit denen die Flüchtlinge damals in der Wüste ausgesetzt wurden?

    Das ist keine „berechtigte Frage“, sondern ein retorischer Kniff, die einzige Aussage ist folgende: Wer zoit schafft oh, wenn du nicht zufällig eine riesige Bank bist hast du dich für politische Fragen oder für Fragen der Menschenrechte nicht zu interessieren.
    Also ein durch und durch reaktionäres Politikverständnis.

    Zum Thema Afrika – Die Menschen werden nicht nach Europa geschafft, die reisen selber. Und die meisten leben nicht von der Fürsorge, sondern arbeiten unter beschissenene Bedingungen zu Hungerlöhnen, von denen ein wesentlicher Teil an Verwante daheim überwieden wird (insgesamt deutlich mehr als an Entwicklungshilfe dort ankommt).

    Selber habe ich auf die Frage damals übrigens garnicht richtig antworten können – der Spiesser hat sich ganz schnell umgedreht, ist weitergegangen und hat demonstrativ weggehört. Solchen Leuten geht es eben nicht darum, eine „berechtigte Frage“ zu stellen und sich mit der Antwort auseinanderzusetzen, sondern sich gegen jede Kritik an ihrer Spiesserwelt zu immunisieren.
    Die inhaltlich richtige Antwort wäre: „‚Meiner‘ Hände Arbeit gibt es nicht, Arbeit ist immer gesellschaftlich! Les erst mal Marx, bevor du wieder angeschissen kommst!

  3. 3 XXX 10. Januar 2008 um 22:52 Uhr

    Aber eine Antwort auf die frage weißt du auch nicht, gelle?

  4. 4 Administrator 10. Januar 2008 um 23:57 Uhr

    @XXX das war entblössend. für dich.

  5. 5 XXX 11. Januar 2008 um 21:06 Uhr

    Sag ich doch dass du keine Antwort weißt.

  1. 1 Rassismus als Antiterrorkampf | bikepunk 089 Pingback am 27. November 2007 um 13:10 Uhr
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