Vaporware?

In einem Artikel auf Heise macht sich Bernd Kling über die Möglichkeit der online Festplatten durchsuchung lustig. Die Quintessenz ist die, dass BKA-Chefs, Innenminister und ähnliche keine Ahnung von Computern haben, und deshalb die Sache mit der Online-Festplattendurchsuchung ein grosser Popanz ist. Mag sein dass ersteres stimmt, aber die Schlussfolgerung?
In dem Artikel ist von 160 millionen € „Sonderzuwendungen für die Infrastruktur der Online-Durchsuchungen“die Rede, die den (welchen?) Bullen zur verfügung gestellt worden seien. Der Artikel geht davon aus, dass ein paar hemdsämelige BKAler in der Kantine Ideen gesponnen haben, was sie alles könnten und das die Forderung nach staatlichem, legalem cracking sich eher darauf beruft als auf reelle technische Möglichkeiten.
Ich halte den Artikel für hoffnungslos optimistisch was unsere Privatsphären anbelangt und für wahnsinnig naiv was die technischen Möglichkeiten angeht, und halte es da lieber mit Bruce Schneier:

None of the measures I‘ve described are foolproof. If the secret police wants to target your data or your communications, no countermeasure on this list will stop them.

Das coole Zitat darüber, mit Knarre und Laptop unter dem Kopfkissen zu schlafen finde ich gerade nicht.