Noch mehr Traditionspflege

zum angreifen habe ich grade im Aufruf der müncher FAU gegen die Siko entdeckt:

Ausrüstung ist das eine, doch nicht alles. Soldaten kämpfen nicht nur, sondern sterben und sie müssen wissen warum sie sterben und sterben werden.

Vor über 50 Jahren wurde die Bundeswehr gegründet, die BRD wurde Frontstaat gegen die osteuropäischen Länder und die Sowjetunion. Aufgebaut wurde die Bundeswehr von ehemaligen Wehrmachtsoffizieren und sie bekennt sich durch ihre Traditionspflege auch dazu.

Dieses Jahr ruft der Kameradenkreis der Gebirgsjäger, in dessen Reihen sich viele ehemalige Wehrmachtssoldaten und Kriegsverbrecher befinden, zum 50. Treffen der Gebirgsjäger in Mittenwald auf. Die Treffen der Gebirgsjäger sind nur die Spitze des Eisberges.

So sind auf der Homepage des Bundes Deutscher Fallschirmjäger die Bezüge zur Nazi-Wehrmacht in Wort und Bild mehr als offensichtlich.

Beobachtung verdient auch der Kameradenkreis der 1. LLDiv/KLK/DSO, der ausdrücklich die “Angehörigen der alten Fallschrimtruppe” miteinschließt. Zur Division Spezielle Operationen (DSO) gehört auch das Kommando Spezialkräfte (KSK), das in Afghanistan nicht umsonst in Verruf geraten ist. Die alten Kriegsverbrecher treffen sich hier mit den neuen Kriegsverbrechern aus den Afghanistan-Einsätzen. Man kommt nicht umhin, solche Treffen als Selbsthilfe-Verbände von Kriegsverbrechern ansehen zu können. Im Zuge des

Jahrestreffen dieses Verbandes bei der DSO in Regensburg am 30.6.2007 und 1.07.2007 bewegen sich dann Wehrmachts-Kriegsverbrecher in einer Bundeswehrkaserne und die Bundeswehr wertet dieses Treffen dann auch noch durch einen Tag der offenen Tür in der Regensburger Nibelungen-Kaserne auf.


1 Antwort auf “Noch mehr Traditionspflege”


  1. 1 Traditionpflege | bikepunk 089 Pingback am 04. Oktober 2007 um 12:44 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.